Polytrauma: Zytokinsturm

10.02.2026 | Medizin

Autor: Martin Schiller

Eine systemische Entzündungsreaktion kann beim Polytrauma zu Schäden an Organen führen, die ursprünglich nicht mitverletzt worden sind. Rund 40 Prozent der Überlebenden haben dauerhafte Einschränkungen in Mobilität und Alltagsfähigkeit. Die Versorgung hat sich insgesamt jedoch erheblich verbessert, alte Dogmen zu den Versorgungsphasen sind gefallen.

Das Polytrauma ist eine Kombination aus Verletzungen, die potenziell lebensgefährlich sind. Nach der Berlin-Definition wird es als Verletzung von mindestens zwei Körperregionen mit einem Abbreviated Injury Score (AIS, Schwere einer Verletzung pro Körperregion) von ≥ 3 und zusätzlich mindestens einem der folgenden Parameter definiert: Alter über 70 Jahre, Azidose, Hypotension, Koagulopathie und Bewusstlosigkeit. „Für das österreichische TraumaRegister wird zur Einteilung der Verletzungsgrade der ISS (Injury Severity Score) verwendet, gebildet aus den AIS-Werten der drei am schwersten verletzten R

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