Tumorassoziierte Mikroben beeinflussen Biologie und Therapie
Mikroorganismen können Tumore in unterschiedlichen Organen des Menschen besiedeln und dabei Einfluss auf die Tumorbiologie, die Immunantwort und die Wirksamkeit von Therapien geben. Das streicht ein internationales Forschungsteam in einem aktuellen Konsensartikel, an dem auch das Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) beteiligt war, heraus. Demnach können mikrobielle Bestandteile in das Tumorgewebe gelangen und dort die lokale Zell- und Immunaktivität beeinflussen. Außerdem können lebende Mikroben aus dem Darm oder anderen Schleimhäuten in Tumore übertreten und Krankheitsverläufe beeinflussen, indem sie Krebs- oder Immunzellen funktionell verändern. Die Erforschung der Tumormikrobiota gestaltet sich allerdings anspruchsvoll. Im aktuellen Konsenspapier werden nun die zentralen methodischen Herausforderungen und Standards für
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