Moderne Therapien ermöglichen häufig eine dauerhafte Kontrolle des Multiplen Myeloms und verlängern das Gesamtüberleben deutlich. Auch ohne autologe Stammzelltransplantation kann eine anhaltende MRD-Negativität erzielt werden.
Die Einführung von Immuntherapien und/oder Kombinationstherapien hat in den vergangenen Jahren zu großen Fortschritten in der Therapie des Multiplen Myeloms geführt. „Die Therapie entwickelt sich dahingehend immer weiter, dass weniger Therapielinien verabreicht werden müssen. Derzeit können bereits mit der Erstlinientherapie dauerhafte Erfolge verzeichnet werden“, sagt Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Maria Krauth von der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I.
Die Quadrupeltherapie – bestehend aus einem CD-38-Antikörper (Daratumumab, Isatuximab), einem Immunmodulator (IMiD, z. B. Lenalidomid), einem Proteasom-Inhibitor (Bortezomib oder Carfilzo
