Chronischer Husten mit Auswurf, rezidivierende Infekte und ein unzureichendes Ansprechen auf Standardtherapien sollten hellhörig machen: Bronchiektasen sind keine Rarität, werden aber weiterhin häufig spät diagnostiziert. Insgesamt kommt der frühzeitigen Erkennung, der initialen Diagnostik und der strukturierten Langzeitbetreuung eine Schlüsselrolle zu.
Bronchiektasen werden im klinischen Alltag nach wie vor unterschätzt – nicht zuletzt, weil sie sich symptomatisch kaum von häufigeren Atemwegserkrankungen abgrenzen lassen. „Das Leitsymptom des chronischen Hustens ist häufig und nicht spezifisch“, erklärt Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Katrin Milger-Kneidinger von der Klinischen Abteilung für Pneumologie der Medizinischen Universität Graz. Persistierender, insbesondere purulenter Auswurf in Kombination mit häufigen antibiotikapflichtigen Infekten sei jedoch ein zentrales Warnsignal, das eine weiterführende Abklärung erforderlich mache. Auch Dr.
