Die allergenspezifische Immuntherapie kann nicht nur Symptome lindern, sondern den Krankheitsverlauf nachhaltig beeinflussen. Voraussetzung sind eine präzise Diagnostik, realistische Erwartungen und eine sorgfältige Auswahl der Präparate.
Die allergenspezifische Immuntherapie (AIT) nimmt in der Behandlung allergischer Erkrankungen wie der allergischen Rhinokonjunktivitis und des allergischen Asthmas eine wichtige Stellung ein. Im Unterschied zu rein symptomorientierten Therapieansätzen greift sie direkt in die immunologischen Grundlagen der Erkrankung ein. Besonders im Kindes- und Jugendalter kann sie dem Fortschreiten der Erkrankung und dem Übergang von den oberen zu den unteren Atemwegen frühzeitig entgegenwirken.
Am Beginn jeder Immuntherapie steht eine sorgfältige allergologische Abklärung. Diese umfasst eine detaillierte Anamnese mit Erfassung von Art, zeitlichem Verlauf und Auslösern der Beschwerden, sowie eine gezielte diagnostische Abs
