Die Prävalenz der Stoffwechselbedingten steatotischen Lebererkrankung steigt immer weiter an. Zum Teil liegt zur Zeit der Diagnose bereits eine Leberfibrose vor. Mit Lebensstilmodifikationen besteht jedoch eine gute Chance auf Reversibilität.
Die in der Bevölkerung weit verbreitete Bagatellisierung einer Fettleber müsse aus den Köpfen heraus, betont Univ.-Prof. Dr. Christian Madl, Leiter der 4. Medizinischen Abteilung mit Zentrum für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen in der Klinik Landstraße in Wien. „Die Metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease (MASLD) ist inzwischen weltweit der häufigste Grund für chronische Lebererkrankungen. In den USA ist sie der am schnellsten steigende Grund für eine Lebertransplantation und weltweit die am raschesten steigende Ursache für ein hepatozelluläres Karzinom.“ Die Prävalenz steige global immer weiter an, wie Metaanalysen zeigen würden. Schätzungen zufolge rechne man dami
