Postakute Infektionssyndrome: Multidisziplinäre Herausforderung

15.12.2025 | Medizin

Autor: Martin Schiller

Bei postakuten Infektionssyndromen bleiben nach der Infektion unter anderem neurologische, kardiologische, pulmologische und immunologische Symptome bestehen oder treten erstmals auf. Das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung ist gestiegen, die Herausforderung aber weiterhin immens.

Viren, Bakterien und auch Parasiten können für postakute Infektionssyndrome (PAIS) verantwortlich sein. „Jede virale Infektion, die systemisch verläuft, kommt als Auslöser von PAIS in Frage, wobei SARS-CoV-2, das Epstein-Barr-Virus oder Influenzaviren gehäuft die Ursache sind. Genauso nachgewiesen wurden die Syndrome aber auch bei Coxsackie-Viren, MERS oder SARS-CoV-1. Und auch nach Q-Fieber, Borrelien-Infektion oder Giardiasis ist das Phänomen beispielsweise zu beobachten“, sagt Assoz.-Prof. DDr. Eva Untersmayr-Elsenhuber vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der Medizinischen Universität Wien.

Durch die COVID-19-Pand

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