Einen Überblick über die Besonderheiten des HP-Virus und die präventive Wirkung der HPV-Impfung bot kürzlich ein Vortrag bei einer Veranstaltung der Gesellschaft der Ärzte in Wien.
In seinem Vortrag im Billrothhaus in Wien beschäftigte sich Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kirnbauer von der Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien kürzlich mit dem Thema „HPV“ und der HPV-Impfung, zu deren Entwicklung er beigetragen hat. Er verwies dabei auf die Besonderheiten der HP-Viren, von denen mehr als 200 Subtypen bekannt sind: HP-Viren verursachen keine Virämie und keine akute lytische Infektion – daher kann das Immunsystem schlecht auf die Infektion reagieren; die Infektion persistiert in basalen Epithelzellen. Für eine Infektion mit HPV braucht es einen Epitheldefekt: „Das Tiermodell legt nahe, dass sogar die Basalmembran dafür freiliegen muss“, so Kirnbauer. HPV vermehrt sich nur in hochdifferenzierten Zellen des Epithel
