Eisenmangel in der Schwangerschaft ist ein globales Gesundheitsproblem, das auch in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen wie Österreich stark unterschätzt wird. Die damit verbundene erhöhte Morbidität und Mortalität betreffen Mutter und Kind. Ein konsequentes Screening durch Bestimmung des Serumferritins ab dem ersten Trimenon würde eine gezielte Therapie durch die zur Verfügung stehenden Medikamente ermöglichen.
Autor
Univ.-Prof. Dr. Harald Zeisler, Med Uni Wien, Universitätsklinik für Frauenheilkunde
