Eine Studie, die im März 2026 in JAMA Network Open erschienen ist, untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel im Alter von drei Jahren und späteren Verhaltensauffälligkeiten im Vorschulalter.
Die frühe Kindheit stellt eine entscheidende Phase für die emotionale und Verhaltensentwicklung dar. Auffälligkeiten wie internalisierende und externalisierende Symptome können bereits im Vorschulalter auftreten und gelten als frühe Indikatoren für spätere psychische Erkrankungen. Gleichzeitig haben sich Ernährungsgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Insbesondere hochverarbeitete Lebensmittel (ultra-processed foods, UPF) machen in vielen westlichen Ländern einen großen Anteil der Energiezufuhr aus; in Kanada beträgt ihr Anteil bei Vorschulkindern nahezu die Hälfte der täglichen Energieaufnahme.
Die Untersuchung basiert auf Daten der prospektiven kanadischen Geburtskohorte „Canadian Healthy
