Die Pharmazeutin, Biochemikerin und Molekularbiologin Angeliki Spathopoulou konnte an induzierten pluripotenten Stammzellen bei Menschen mit Schizophrenie bereits vorgeburtliche Auffälligkeiten im Hirnstoffwechsel nachweisen. Innerhalb eines Jahres erhielt sie dafür drei renommierte Wissenschaftspreise – und forscht nun an komplexen Gehirn-Organoiden weiter.
Hoch hinaus wollte Angeliki Spathopoulou immer schon: nämlich bei der NASA arbeiten und das Sonnensystem erforschen. Der Drang, Neues zu entdecken, ist ihr geblieben, aber statt des Makrokosmos steht nun der Mikrokosmos im Fokus ihres Interesses. Spathopoulou vergleicht zerebrale Merkmale bei eineiigen Zwillingen, von denen jeweils einer an Schizophrenie erkrankt ist. Im Zuge dessen ist es ihr gelungen, bei den Erkrankten Abweichungen sowohl auf transkriptioneller als auch auf metabolischer Ebene nachzuweisen. Die von ihr untersuchte Kohorte stammt vom schwedischen Karolinska Institut, wo Probandinne
