Gallenwegserkrankungen: Unterschiedliche Prognosen

25.03.2026 | Medizin

Autor: Martin Schiller

Die primäre biliäre Cholangitis (PBC) und die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) sind immunvermittelte Gallenwegserkrankungen, die hohe klinische und therapeutische Herausforderungen darstellen. Die Prognose bei PBC ist gut, jene von PSC bereitet Sorgen.

Die PBC ist durch eine autoimmune Zerstörung der intrahepaischen Gallengänge gekennzeichnet. „Die Erkrankung betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer, das Verhältnis liegt bei 4:1. Allerdings erkranken Männer mittlerweile auch häufiger daran, denn in der Vergangenheit lag das Verhältnis bei 9:1“, sagt Dr. Emina Halilbasic, Leiterin der Spezialambulanz für cholestatische und immunologische Lebererkrankungen an der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin III. Das klassische Alter bei Erstdiagnose beträgt 40 bis 60 Jahre. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten (unter 40 Jahren) schreitet die Erkrankung rascher voran. Zum Auftreten bei Jugendlichen gibt es im Gegensatz zu andere

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