Durchschnittlich fünf Monate Wartezeit auf ein Obduktionsgutachten. Enorm viel Arbeit, die an einzelnen Personen hängt: Die Situation in der Gerichtsmedizin ist besorgniserregend...
_Featured
Interview Daniel von Langen: „Ich wünsche mir große Lösungen“
Seit März ist der Tiroler Anästhesist Daniel von Langen neuer Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer. Im Gespräch mit Thorsten Medwedeff skizziert der 43-Jährige, der bis vor kurzem Leiter des Bildungsausschusses der ÖÄK war, was seine wichtigsten Ziele sind, welche Herausforderungen auf das Gesundheitssystem zukommen und warum Ärztinnen und Ärzte dessen innovativer Motor sind.
Eosinophile Ösophagitis: Häufiger als gedacht
Dysphagie und Schmerzen beim Schlucken können auf eine eosinophile Ösophagitis hinweisen. Diese tritt häufiger auf, als früher vermutet wurde. Nahezu alle Betroffenen leiden auch an einer Allergie.
Ärztetage Grado 2026: Beruflich bedingte Handekzeme: Schutz und Therapie
Beruflich bedingte Handekzeme stellen die dritthäufigste Berufskrankheit dar. Das Hauptziel ist es, Betroffene im Beruf zu halten. Durch die richtigen Schutzmaßnahmen und neue Therapieoptionen gelingt das häufig, wie im Rahmen eines Vortrags bei den diesjährigen Ärztetagen in Grado betont wird.
Standpunkt Vizepräsident Edgar Wutscher: Vorsorge toppt alles
In der Gesundheitspolitik wird viel über Kosten gesprochen. Wir als Ärztevertreter betonen fast mantraartig, dass die Vorsorgemedizin gestärkt werden muss – dazu brauchen wir...
Ausbildungsevaluierung 2026: Jede Stimme hat Gewicht
Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung können wieder zur jährlichen Qualitätskontrolle der ärztlichen Ausbildung in Österreich beitragen. Jede ausgefüllte Evaluierung stärkt nicht nur die persönliche Position in der Ausbildung, sondern auch die der kommenden Generationen. Zugleich wird ein deutliches Zeichen geschickt: Wir nehmen unsere Ausbildung ernst!
Multiples Myelom: Eindrucksvolle Therapiefortschritte
Moderne Therapien ermöglichen häufig eine dauerhafte Kontrolle des Multiplen Myeloms und verlängern das Gesamtüberleben deutlich. Auch ohne autologe Stammzelltransplantation kann eine anhaltende MRD-Negativität erzielt werden.
Allergenspezifische Immuntherapie: Präzise Diagnose, konsequente Durchführung
Die allergenspezifische Immuntherapie kann nicht nur Symptome lindern, sondern den Krankheitsverlauf nachhaltig beeinflussen. Voraussetzung sind eine präzise Diagnostik, realistische Erwartungen und eine sorgfältige Auswahl der Präparate.
Bronchiektasen: Unterdiagnostiziert und multimodal behandelbar
Chronischer Husten mit Auswurf, rezidivierende Infekte und ein unzureichendes Ansprechen auf Standardtherapien sollten hellhörig machen: Bronchiektasen sind keine Rarität, werden aber weiterhin häufig spät diagnostiziert. Insgesamt kommt der frühzeitigen Erkennung, der initialen Diagnostik und der strukturierten Langzeitbetreuung eine Schlüsselrolle zu.
Standpunkt Präsident Johannes Steinhart: Warum?
Die Frage nach dem Warum ist nicht nur bei der Berufswahl von zentraler Bedeutung. Für uns Ärztinnen und Ärzte bedeutet unser Beruf Dienst am Mitmenschen. Unsere Patientinnen und...
E-Health & Digitale Medizin: Umfrage – Der Arzt und seine Software
Dokumentation, Abrechnung und Patientenmanagement gehören zu den wichtigsten Funktionen einer Ordinationssoftware, die Zufriedenheit ist groß und ein Anbieterwechsel selten: Das ergab eine aktuelle Umfrage der Bundeskurie niedergelassene Ärzte zur Ordinationssoftware.
Neuropathischer Schmerz: Brennend und einschießend
Zur Behandlung neuropathischer Schmerzen stehen etablierte Therapieoptionen zur Verfügung. Dabei steht jedoch auch die Kommunikation realistischer Behandlungsziele im Fokus.
Evidenzbasierte Medizin: Drei-Säulen-Komplex
Evidenzbasierte Medizin ist in Österreich gelebte Praxis, doch in der Ausbildung fehlt häufig die Zeit, darauf basierende Entscheidungen zu erklären. Im Gespräch mit Martin Schiller zeigen Kim Haas, dr.med., und Dr. Daniel von Langen Möglichkeiten auf, den Stellenwert in der Ausbildung weiter anzuheben und berichten über die praktische Umsetzung von EbM in Form eines Drei-Säulen-Modells.
Standpunkt Vizepräsident Harald Mayer: Das Gebot der Spitalsreform: unsere Ärzte unterstützen
Unabhängig davon, wie unser Spitals- bzw. Gesundheitssystem künftig organisiert sein wird – ob in Bundesländern, Gesundheitsregionen oder anderen Strukturen –, eines ist sicher:...
Österreichischer Impftag: Der Dorfpfarrer am Wort
Plädoyer für Überzeugung statt Überredung: Neben den epidemiologischen Daten, unter anderem zu Masern, HPV und Pneumokokken, befasste sich der Österreichische Impftag auch mit dem Mehrwert von Impfungen und der Impfstoffakzeptanz.
DFP-Literaturstudium: Häufige Erkrankungen des Ösophagus
Infektiöse, entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen des Ösophagus stellen in der klinischen Praxis ein breites Spektrum diagnostischer und therapeutischer Herausforderungen dar. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die wichtigsten ösophagealen Krankheitsbilder und ihre praxisrelevante Bedeutung.
Longevity: Fokus evidenzbasierte Präventionsmedizin
Longevity entwickelt sich zu einem gesellschaftlichen Trend. Die Antwort der Medizin kann in verstärkter Lenkung hin zu evidenzbasierten Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen liegen. Aus Sicht der Altersforschung ist nicht Anti-Aging, sondern eine lange Lebenserwartung in Gesundheit zentral.
Standpunkt Präsident Johannes Steinhart: An der Wurzel packen
Das vergangene Jahr war geprägt von Ideen, die von verschiedenen Akteuren zur Gesundheitspolitik gewälzt wurden. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Vorschlag, Kompetenzen...
Gesundheitsversorgung: Zukunftsvereinbarung – Mehrwert mit Weitblick
Der Dachverband der Sozialversicherungsträger und die Bundeskurie niedergelassene Ärzte haben gemeinsame Ziele für zukünftige Projekte in der digitalen Gesundheitsversorgung festgelegt. Zuweisungen, Verordnungen und Anträge, etwa für Rehabilitationsaufenthalte, sollen bald digital erfolgen. Die beschlossene Pilotierungsphase in der Diagnosecodierung soll helfen, eine praktikable Lösung im Arbeitsalltag zu erarbeiten.
DFP-Literaturstudium: Kopf-Hals-Tumoren
Die komplexe und heterogene Tumorbiologie der Kopf-Hals-Tumoren bleibt eine erhebliche Herausforderung. Immun-Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab und Nivolumab werden zunehmend als perioperative oder adjuvante Strategien in die multimodale kurative Lokaltherapie integriert.
Anzeige: