Das geriatrische Assessment (GA) evaluiert als mehrdimensionaler diagnostischer Prozess die medizinischen, funktionellen, kognitiven, sozialen und umweltbedingten Potentiale und Defizite gebrechlicher älterer Menschen mit dem Ziel, daraus einen Gesamtplan für Betreuung und Nachsorge abzuleiten und eine angemessene interdisziplinäre Behandlung in allen Dimensionen sicherzustellen.
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Standpunkt Vizepräsident Harald Schlögel: Raus aus dem Schrebergarten
Österreich liebt seinen Föderalismus. Unser historisch gewachsenes Schrebergartendenken zeigt sich heute noch in der Tatsache, dass sich ein Land, das etwa so viele Einwohner wie...
Interview Johannes Steinhart: Gesundheitspolitik – Starker Druck braucht starke Standesvertretung
Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, unterstreicht im Interview mit Sascha Bunda die Bedeutung einer starken und leistungsfähigen Standesvertretung und spricht über die Schwerpunkte des kommenden Jahres.
Postakute Infektionssyndrome: Multidisziplinäre Herausforderung
Bei postakuten Infektionssyndromen bleiben nach der Infektion unter anderem neurologische, kardiologische, pulmologische und immunologische Symptome bestehen oder treten erstmals auf. Das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung ist gestiegen, die Herausforderung aber weiterhin immens.
Standpunkt Präsident Johannes Steinhart: Ruf zum Gipfel
In den vergangenen Wochen war der Zustand unseres Gesundheitssystems im öffentlichen Fokus wie schon lange nicht mehr. Leider brauchte es dafür erst traurige Anlassfälle, um ein...
Enquete: Krisensichere Spitäler – Resilienz lernen
Wie gut sind Österreichs Spitäler auf Krisen vorbereitet? Zu dieser Frage veranstaltete die Bundeskurie angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer eine hochkarätig besetzte Enquete. Das Ergebnis: Es gibt noch Luft nach oben, weil Krisenpläne vielfach fehlen und automatisierte Abläufe für den Krisenfall noch zu wenig geübt werden.
DFP-Literaturstudium: Urothelkarzinom der Harnblase
Das Harnblasenkarzinom erfordert aufgrund seiner Heterogenität ein differenziertes, stadiengerechtes Therapiekonzept. Die letzten Jahre haben bahnbrechende Neuerungen gebracht, insbesondere durch den Einsatz von Immuncheckpoint-Inhibitoren und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten.
Rheumatoide Arthritis: Neue Daten
Erstmals liegen für Österreich belastbare Inzidenzdaten zur rheumatoiden Arthritis vor, und die therapeutischen Möglichkeiten sind besser denn je. Zwei Experten erklären, welche Rolle Früherkennung, Triage, Kommunikation und Geduld in der Behandlung spielen – und wohin die Forschung steuert.
Standpunkt Vizepräsident Edgar Wutscher: Gegen die Wand
An dem Termin 1.1.2026 ist nicht zu rütteln: Ab da müssen alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ICD-10 codierte Diagnosen an die Sozialversicherung übermitteln. Unsere...
25 Jahre Akademie der Ärzte: Selbst gestalten
Die Österreichische Akademie der Ärzte feierte ihr 25-jähriges Jubiläum. Welche Bedeutung die ärztliche Bildung in Zusammenhang mit Arztprüfungen hat, was wichtig für die Patientenbehandlung ist und wie lebenslanges Lernen in der ärztlichen Fortbildung umgesetzt wird, darüber diskutierten Expertinnen und Experten im Rahmen einer Enquete.
DFP-Literaturstudium: Depression im Alter: Fokus Männer
Depressionen gehören zu den häufigsten und kostenintensivsten psychischen Störungen, werden aber in ihrer Häufigkeit, Schwere und Konsequenz noch immer unterschätzt. Insbesondere bei Männern sind Depressionen systematisch unterdiagnostiziert und unterbehandelt.
Diabetes: Verstärkter Fokus auf frühe Stadien
Bereits ein um ein Prozent höherer HbA1c-Wert zu Beginn der Diabeteserkrankung ist 20 Jahre später mit einem 36 Prozent höheren Mortalitätsrisiko verbunden. Neue US-Leitlinien sehen mehr Augenmerk auf Prädiabetes und frühe Therapien vor.
Standpunkt Präsident Johannes Steinhart: Immer am Puls der Zeit
Als Ärztinnen und Ärzte sind wir es gewohnt, unsere Arbeit den neuen wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritten anzupassen. In kaum einem Bereich gab es in den...
Kassenärztemangel am Land: Versorgung muss entstaubt werden
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Gemeindevertreter zunehmend Probleme bei der wohnortnahen Versorgung sehen. Flexiblere Kassenverträge, Schutz der bestehenden ärztlichen Hausapotheken und die Möglichkeit der Abgabe von Medikamenten in Ordinationen seien mögliche Lösungswege, betont die Bundeskurie niedergelassene Ärzte.
Zöliakie: Chamäleon der Gastroenterologie
Mögliche Symptome der Zöliakie sind mannigfaltig und können sich sowohl als intestinale als auch extraintestinale Beschwerden äußern. Eine präzise und ausgiebige Abklärung ist daher erforderlich.
Proteinversorgung im Alter: Bedarf, Risiken und Strategien
Eine bedarfsgerechte Proteinversorgung im Alter trägt entscheidend zur Erhaltung von Muskelmasse, Funktionalität und Immunsystem bei. Da der individuelle Eiweißbedarf im Alter steigt, wird die benötigte Proteinmenge von älteren Menschen häufig nicht über die normale Ernährung erreicht.
Standpunkt Vizepräsident Harald Mayer: Wo ist das dritte Drittel?
Rund ein Drittel jener Jungmedizinerinnen und -mediziner, die in Österreich das Studium absolvieren, wird hierzulande nicht ärztlich tätig. Das ist schon eine ganz alte Leier....
Interview Johannes Steinhart: „Das können nur starke Standesvertretungen garantieren“
Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, spricht im Interview mit Sascha Bunda über den Stellenwert der Ärzteschaft in der Gesundheitsversorgung, die Rolle der ärztlichen Standesvertretung im aktuellen gesundheitspolitischen Diskurs, und über das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz in der Medizin.
COPD: Häufig spät diagnostiziert
Auch 2025 wird COPD weiterhin häufig erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium erkannt. Mit dem derzeit bestehenden AHA-Algorithmus – Atemnot, Husten, Auswurf – können nicht alle Betroffenen rechtzeitig diagnostiziert werden.
Schlaganfall bei jungen Menschen: Inzidenz steigt
Etwa jeder zehnte Schlaganfall betrifft Menschen unter 50 Jahren – während die Gesamtinzidenz von Schlaganfällen in Hochlohnländern sinkt, steigt sie bei unter 50-Jährigen. Für die Versorgung bedeutet das, Risikofaktoren früh zu erkennen, Prävention ernst zu nehmen und die Nachsorge konsequent zu gestalten.
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