Burnout ist keine medizinische Diagnose, sondern Syndrom eines nicht bewältigten Arbeitsstresses. Es kann Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen wie Depression sein, aber Zustandsbeschreibungen können derartige Erkrankungen auch maskieren.
Burnout wird in der ICD-11-Klassifikation der WHO als Syndrom, resultierend aus chronischem Arbeitsstress, der nicht erfolgreich bewältigt worden ist, definiert. „Burnout ist also keine medizinische Diagnose im Sinne einer somatischen Erkrankung oder psychischen Störung. Es wird im ICD-11 als Faktor, der den Gesundheitszustand beeinflusst und zu einer Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führt, beschrieben“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Dan Rujescu, Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Psychiatrie am AKH Wien.
Die Charakterisierung hat laut ICD-11 drei Dimensionen:
- Gefühle von Erschöpfung und Energielosigkeit
- Erhöhte geistige Distanz zur Arbeit oder negative Ge