Neuerungen in den Leitlinien, bei denen erstmals diejenigen für STEMI und NSTEMI zusammengeführt wurden, werden laut Experten zu einer einfachen Vorgangsweise in der täglichen Praxis führen. Großes Zukunftspotential ortet man in Smartphone-basierten Screenings bei kardiovaskulären Erkrankungen.
Martin Schiller
Das akute Koronarsyndrom wird als Kontinuum einer akuten Myokardischämie gesehen, mit dem total oder teilweise okkludierenden Thrombus als gemeinsame pathophysiologische Grundlage. Das ist eine der Neuerungen in den Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC), bei der im Rahmen der Aktualisierung 2023* erstmals die Leitlinien für den ST-Hebungsmyokardinfarkt (STEMI) und den Nicht-ST-Hebungsmyokardinfarkt (NSTEMI) zusammengeführt wurden. „Dabei handelt es sich um eine wichtige Neuerung“, betont Univ. Prof. Franz Weidinger, ehemaliger Leiter der 2. Medizinischen Abteilung mi