Masern in Österreich: Mehrere Herde

25.02.2024 | Medizin

Österreich ist seit Jahresbeginn von einer Masernwelle betroffen; rund 20 Prozent der Betroffenen werden stationär betreut. Im Gegensatz zu früheren Ausbrüchen wurden zeitgleich unterschiedliche Genotypen nachgewiesen. Das spricht für mehrere Ausbruchsherde und auslösende Ereignisse.

Martin Schiller

Seit Jahresbeginn wurden in Österreich 129 Masernfälle am Nationalen Referenzlabor bestätigt (Stand 20. Februar). Betroffen sind aktuell alle Bundesländer mit Ausnahme von Kärnten. Auch junge Menschen und Erwachsene mittleren Alters sind betroffen; rund 20 Prozent der Patienten sind hospitalisiert. Bisherige genetische Analysen zeigen Beunruhigendes, wie Priv. Doz. Lukas Weseslindtner vom Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien berichtet: „Es wurden in mehreren Bundesländern unterschiedliche Genotypen nachgewiesen. Es gibt also bereits mehrere Quellen.“ Die Eindämmung der vielen Brandherde werde zunehmend aufwend

Sie möchten weiterlesen?
Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Artikel zu erhalten:
ÖÄZ Website-Login

Sie haben noch keine Zugangsdaten?
Bitte registrieren Sie sich »

Haben Sie ihr Passwort vergessen?
Fordern Sie ein neues Passwort an »

SSO-Login für ÖÄK-Mitglieder