Geburtsbedingte Beckenbodentraumata: Risikofaktoren evaluieren

25.09.2024 | Medizin

Mehr als die Hälfte aller Frauen erleiden durch Schwangerschaft und Geburt eine Verletzung des Beckenbodens. Nicht immer ist das Trauma ersichtlich und Symptome wie Urin- oder Stuhlinkontinenz werden tabuisiert.

Irene Mlekusch

Nach einer vaginalen Geburt kommt es bei mehr als 85 Prozent der Frauen zu Verletzungen im Bereich der Genitalien, des Beckenbodens oder des analen Schließmuskels, wobei die Bandbreite von geringgradigen vaginalen und perinealen Verletzungen bis zur Levatoravulsion reichen kann. Läsionen des knöchernen Beckenrings sind selten und finden sich eher bei protrahiertem Geburtsverlauf mit einem Kindsgewicht von mehr als 4.000 Gramm. Univ. Prof. Wolfgang Umek, Koordinator des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologischer Onkologie der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien spricht davon, dass sich bei etwa 30 Prozent aller Frauen nach vaginaler Geburt en

Sie möchten weiterlesen?
Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Artikel zu erhalten:
ÖÄZ Website-Login

Sie haben noch keine Zugangsdaten?
Bitte registrieren Sie sich »

Haben Sie ihr Passwort vergessen?
Fordern Sie ein neues Passwort an »

SSO-Login für ÖÄK-Mitglieder