Hörverlust und Hypertonie im mittleren Lebensalter, Bewegungsmangel und soziale Isolation sind wesentliche Risikofaktoren für die Entwicklung einer Demenzerkrankung. Erkenntnisse über Möglichkeiten der Vorsorge zeigen bereits Wirkung: In Österreich sinkt die Inzidenz. Für ein sehr frühes Krankheitsstadium stehen monoklonale Antikörper vor der Zulassung.
Martin Schiller
Zwölf Risikofaktoren für Demenzerkrankungen – von geringer Bildung, über Alkoholkonsum bis hin zu Übergewicht und Diabetes – sind laut Experten durch Lebensstil und medizinische Vorsorge beeinflussbar. „Berücksichtigt man alle diese zwölf Faktoren, könnten 40 Prozent aller Demenzen weltweit verhindert oder hinausgezögert werden“, sagt Priv. Doz. Elisabeth Stögmann, Leiterin der Ambulanz für Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen am AKH Wien. Dies treffe zwar vor allem auf Low- und Middle-Income-Countries mit Optimierungspotential in der gesundh