Wenn DOAKs präoperativ pausiert werden, sollte zur Überbrückung kein niedermolekulares Heparin verabreicht werden. Anstelle der früher praktizierten „Bridging-Strategie“ ist man zum „Switching“ übergegangen. Die Antikoagulation wird präoperativ – jeweils nach dem erforderlichen Zeitintervall – abgesetzt.
Julia Fleiß
Durch den guten „On“- und „Off“-Effekt von DOAKs (direkte orale Antikoagulantien) ist das „Bridging“ von Patienten, denen ein operativer Eingriff bevorsteht, einfacher zu planen, wenn nicht sogar obsolet. Das betont Univ. Prof. Sabine Eichinger-Hasenauer von der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Medizinischen Universität Wien. Mit deren Einführung vor einigen Jahren habe sich eine Alternative für Vitamin K-Antagonisten für die Behandlung von arteriellen und venösen thrombo-embolischen Ereignissen ergeben. DOAK sind für die Thromboembolie-Prophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflim