Mag. Anita Frauwallner - Copyright-Jungwirth - Institut AllergoSan

Mag. Anita Frau­wall­ner /​© Jungwirth/​Institut AllergoSan

Ent­gelt­li­che Einschaltung

Neu­start für den Darm nach der Koloskopie

Im Zuge der Kolo­sko­pie kommt es häu­fig zur Reduk­tion und dys­bio­ti­schen Ver­än­de­rung des Darm­mi­kro­bi­oms, was mit gastro­intestinalen Beschwer­den ein­her­ge­hen kann. OMNi-BiO­TiC®COLONIZE ergänzt das Mikro­biom mit 6 natür­lich im mensch­li­chen Darm vor­kom­men­den Bak­te­ri­en­stäm­men und ermög­licht dem Darm so einen posi­ti­ven Neu­start nach der Koloskopie.

Die Kolo­sko­pie gilt als der Gold­stan­dard in der Dia­gnos­tik und Früh­erken­nung ver­schie­dens­ter Ursa­chen für intes­ti­nale Beschwer­den wie Gewe­be­ver­än­de­run­gen oder Poly­pen. Diese Unter­su­chung wird daher allen Per­so­nen ab 50 Jah­ren regel­mä­ßig zur Vor­sorge emp­foh­len. Die Grund­vor­aus­set­zung für eine erfolg­rei­che Kolo­sko­pie ist die rich­tige Rei­ni­gung der Darm­wand in Form der ora­len Darm­la­vage. Eine bei den Pati­en­ten meist nicht beliebte, jedoch not­wen­dige Maß­nahme, um dem Arzt mög­lichst freie Sicht auf die Darm­wand zu gewähren.

Aus­wir­kun­gen auf das Darmmikrobiom

Diese Kolo­sko­pie-Vor­be­rei­tung stellt aller­dings einen gro­ßen Ein­griff in die Viel­falt des intes­ti­na­len Mikro­bi­oms dar. Denn neben Nah­rungs- und Ver­dau­ungs­res­ten wer­den mit der Lavage-Lösung auch große Teile der intes­ti­na­len Mikro­biota aus­ge­schwemmt. Das Ver­hält­nis der Bak­te­ri­en­stämme zuein­an­der ver­än­dert sich und die Anzahl der kom­men­sa­len Darm­bak­te­rien wird auf weni­ger als ein Drei­ßigs­tel redu­ziert1,2. Die Folge: Es kön­nen Blä­hun­gen, Ver­stop­fung, Diar­rhö, Übel­keit sowie gene­relle Bauch­schmer­zen oder Unwohl­sein auftreten.

In einer aktu­el­len Stu­die3 berich­ten 80 % der Pro­ban­den von spür­ba­ren Fol­gen im gastro­in­tes­ti­na­len Bereich. Die Häu­fig­kei­ten hier­für vari­ie­ren stark. Ihnen gemein ist, dass sie bei vie­len Men­schen eine Ableh­nung gegen­über der Darm­spie­ge­lung aus­lö­sen: Die Pati­en­ten kom­men künf­tig ein­fach nicht mehr zur Vorsorge-Koloskopie.

Gezielte Ergän­zung nach der Untersuchung

Mit OMNi-BiO­TiC®COLONIZE wurde ein Mul­ti­spe­zies-Pro­bio­ti­kum ent­wi­ckelt, um das stark dezi­mierte Darm­mi­kro­biom nach der Darm­spie­ge­lung gezielt zu unter­stüt­zen und eine Fehl­be­sie­de­lung durch patho­gene Keime zu ver­hin­dern. Die darin ent­hal­te­nen 6 spe­zi­ell aus­ge­wähl­ten, natür­lich im mensch­li­chen Darm vor­kom­men­den Bak­te­ri­en­stämme sie­deln sich nach­weis­lich im Darm an und unter­stüt­zen die Ent­wick­lung einer aus­ge­gli­che­nen Darm­flora mit kom­men­sa­len Bak­te­rien. Dadurch kön­nen die Zusam­men­set­zung und Diver­si­tät des Darm­mi­kro­bi­oms nach einer Kolo­sko­pie posi­tiv beein­flusst werden.

Die ers­ten publi­zier­ten Ergeb­nisse einer pro­spek­ti­ven, mul­ti­zen­tri­schen, ran­do­mi­sier­ten, dop­pel­blin­den und pla­ce­bo­kon­trol­lier­ten Stu­die3 bele­gen klar die Vor­teile der Gabe von OMNi-BiO­TiC®COLONIZE für 4 Wochen nach der Kolo­sko­pie. Unter ande­rem zeigte sich in der Pro­bio­tika-Gruppe eine höhere abso­lute Ver­än­de­rung der Alpha-Diver­si­tät (= Arten­viel­falt) des Darm­mi­kro­bi­oms über den Ein­nah­me­zeit­raum im Ver­gleich zu Placebo.

Zudem tra­ten unter Ein­nahme des Mul­ti­spe­zies-Pro­bio­­­ti­kums signi­fi­kant weni­ger Tage mit Obs­ti­pa­tion (Stuhl der BSS-Form 1 bzw. 2) auf, und die Tage mit gastro­in­tes­ti­na­len Beschwer­den wie Diar­rhöen und Blä­hun­gen waren eben­falls reduziert.

Fazit: Durch die Gabe von OMNi-BiO­TiC®COLONIZE über 4 Wochen nach einer Darm-Lavage las­sen sich post­in­ter­ven­tio­nelle Darm­pro­bleme redu­zie­ren und das Darm­mikrobiom beein­flus­sen, indem u. a. das Vor­kom­men des pro­bio­ti­schen Bak­te­ri­en­stam­mes E. fae­cium signi­fi­kant erhöht wird.

Quel­len:

1 Jalanka J. et al.: Gut 64, 1562–1568 (2015)
2 Drago L et al.: Eur. J. Gas­tro­en­te­rol. Hepa­tol. 28, 532–537 (2016)
3 Labenz J. et al.: Z Gas­tro­en­te­rol. 60(08): 643–643 (2022)

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Arbeitsmediziner*innen sind

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