Edi­to­rial: Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

12.09.2022 | Politik

Dr. med. Agnes M. Mühlgassner, MBAMit der Ein­füh­rung des Diplom-Fort­bil­dungs-Pro­gramms im Jahr 1995 hat die ÖÄK in Sachen Fort­bil­dung eine Vor­rei­ter­rolle in Europa über­nom­men. Das Prin­zip war und ist dabei so ein­fach wie genial: Für akkre­di­tierte Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen gibt es Fort­bil­dungs­punkte, um schließ­lich bei Errei­chen einer bestimm­ten Zahl ein Diplom über nach­ge­wie­sene Fort­bil­dung zu erhal­ten. Drei Jahre spä­ter haben die Lan­des­ärz­te­kam­mern von Baden-Würt­tem­berg und Nord­rhein die­ses Erfolgs­mo­dell übernommen.

Zusätz­lich zu den DFP-Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen wurde rasch das schrift­li­che Pen­dant, das DFP-Lite­ra­tur­stu­dium, ins Leben geru­fen. In der ÖÄZ ist der erste Bei­trag zum Thema „Adi­po­si­tas“ am 25. März 2001 erschie­nen. Was mit exakt 370 Teil­neh­mern pro DFP-Lite­ra­tur­stu­dium star­tete, ist mitt­ler­weile zu einer Erfolgs-geschichte mit durch­schnitt­lich 3.000 Teil­neh­mern gewor­den – und ein unver­zicht-barer Teil in der ÖÄZ.

Und nicht ganz ohne Stolz bli­cken wir heute auf mehr als 620.000 Fort­bil­dungs-punkte, die Ärz­tin­nen und Ärzte im Rah­men des DFP-Lite­ra­tur­stu­di­ums in der ÖÄZ bis­her erwor­ben haben.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 17 /​10.9.2022