Suchtpotential von Benzodiazepinen: Nicht Präparat, sondern Person

16.08.2022 | Medizin

Das Suchtpotential von Benzodiazepinen liegt nicht im Präparat, sondern in der Person. Besonders betroffen sind jene, die auch von anderen Substanzen abhängig sind. Außerdem ist eine Niedrigdosis­Abhängigkeit möglich: Es kommt zur physischen und psychischen Abhängigkeit ohne Dosissteigerung.

Manuela-C. Warscher

Die Prävalenz bei der Abhängigkeit von Sedativa und Hypnotika liegt bei etwa zwei Prozent. Benzodiazepine und Non­Benzodiazepin­ Hypnotika (Z­Drugs) sind davon besonders betroffen, da sie ihre Wirkung über die inhibitorischen GABA­Rezeptoren entfalten und eine erhebliche Toleranz induzieren können. Dadurch kommt es zu Dosissteigerungen, physischer und psychischer Abhängigkeit, Kontrollverlust und Entzugssymptomen. Psychiatrische und psychosomatische Krankheitsbilder wie Angst­ und Schlafstörungen sind prädisponierende Faktoren. „Das Suchtpotential von Benzodiazepinen liegt allerdings nicht im Präparat, sondern in

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