Bis zu 50 Prozent des Benefits von sportlicher Aktivität gehen durch Sportverletzungen verloren. In Österreich gibt es jährlich rund 200.000 Sportunfälle – am häufigsten im alpinen Schilauf sowie im Fußball. Hier kann durch altersadaptierte Präventionsprogramme das Risiko für eine Verletzung an der unteren Extremität um 50 Prozent verringert werden.
Stefan Nehrer und Josef Niebauer*
Der positive Einfluss von sportlicher Aktivität auf den menschlichen Organismus ist in zahlreichen epidemiologischen Studien hinreichend dokumentiert. In der Gesamtgesundheitsbetrachtung gehen 40 bis 50 Prozent dieser Benefits durch Sportverletzungen verloren. Daraus ergibt sich die dringende Notwendigkeit einer adäquaten Verletzungsprophylaxe; bis zu 50 Prozent dieser Gelenksverletzungen können durch präventive Maßnahmen verhindert werden. Nicht nur die Gelenke sind durch sportliche Aktivität beansprucht, auch das Herz-Kreislaufsystem ist unt