Kurz und informativ

26.09.2022 | Medizin

COVID I: Mit Pilzinfektionen assoziiert
Die pulmonale Aspergillose (CAPA) und die Mukormykose (CAM) weisen spezifische immunologische Verbindungen zu einer COVID-19-Infektion auf; bei Candidiasis (CAC) hingegen scheint eine direkte Korrelation zu fehlen. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Univ. Prof. Martin Hönigl von der Klinischen Abteilung für Infektiologie der MedUni Graz in einer Studie, die sich mit der Frage befasst, inwiefern Pilzerkrankungen mit COVID 19 zusammenhängen und durch COVID bedingt sind. Die Wissenschafter fanden heraus, dass CAPA über die Gewebszerstörung und Zytokinfreisetzung ins Lungengewebe eindringt. Vor allem das Unterdrücken der Typ-1-Interferon-Immune-Response prädisponiert Patienten mit einem schweren Verlauf für eine CAPA-Infektion. Erkrankungen wie unbehandelter Diabetes mellitus erleichtern es SARS-CoV-2- und CAM-auslösenden Erregern, über die Nasenschleimhaut in den Körper einzudringen. APA/Nature

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