Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

17.08.2021 | Poli­tik

Dr. med. Agnes M. Mühlgassner, MBADie Erfah­run­gen mit der COVID-Pan­­de­­mie waren ein zen­tra­les Thema bei der dies­jäh­ri­gen Kon­sul­ta­tiv­ta­gung der deutsch­spra­chi­gen Ärz­te­or­ga­ni­sa­tio­nen im Som­mer in Wien. Dabei haben die Spit­zen­re­prä­sen­tan­ten aus Öster­reich, Deutsch­land, der Schweiz, Süd­ti­rol und Luxem­burg ein Com­mu­ni­qué ver­ab­schie­det, in dem u.a. die Erstel­lung von umfas­sen­den Pan­de­mie­plä­nen und Stu­dien über Lang­zeit­fol­gen gefor­dert wer­den. Alle Details dazu gibt es auf Seite 9.

Zwi­schen drei und fünf Jahre dau­ert es durch­schnitt­lich, bis eine soma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung als sol­che erkannt wird. Die Prä­va­lenz die­ser Beschwer­den in der All­ge­mein­be­völ­ke­rung liegt bei rund zehn Pro­zent. Der State of the Art-Bei­­trag „Somato­forme Stö­run­gen“ soll Ärz­tin­nen und Ärzte bei dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Ent­schei­dun­gen unterstützen.

Und dass es mit dem baria­tri­schen Ein­griff allein, von dem es in Öster­reich rund 3.500 jähr­lich gibt, noch nicht getan ist, dar­über berich­ten Exper­ten im Bei­trag Adi­­po­­si­­tas-Chir­ur­­gie: lebens­lange Nachsorge.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 15–16 /​15.08.2021