Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

10.03.2021 | Politik

© Gregor Zeitler

Am FH Tech­ni­kum in Wien, wo Ste­fan Sauer­mann den Stu­di­en­gang „Medi­cal Engi­nee­ring & eHe­alth“ lei­tet, wurde eine Inten­siv­sta­tion nach­ge­baut. So kön­nen Stu­den­ten die durch die ver­schie­dens­ten medi­zin­tech­ni­schen Geräte erfass­ten Daten visua­li­sie­ren und die Abläufe erpro­ben: vom behan­deln­den Arzt über bis zur sta­tio­nä­ren Behand­lung. Mehr dazu und wel­che Her­aus­for­de­run­gen das digi­tale Kran­ken­haus mit sich bringt, dar­über berich­tet Sauer­mann im Inter­view auf Seite 9.

Zu Sen­si­bi­li­sie­run­gen gegen unter­schied­lichste Nah­rungs­mit­tel wie zum Bei­spiel gegen Bana­nen, Kiwis, Kar­tof­feln und Nüs­sen kommt es bei Latex-All­er­gi­kern. Grund dafür sind kreuz­re­agie­rende IgE-Anti­kör­per. Bis zu 60 Pro­zent der Latex-All­er­gi­ker sind davon betroffen. 

Wegen der Hygie­ne­maß­nah­men gegen HIV und Hepa­ti­tis war die Latex­all­er­gie spe­zi­ell in den 1980er und 1990er Jah­ren welt­weit ver­brei­tet. In China dürfte es – ers­ten Berich­ten zufolge – Pan­de­mie-bedingt wie­der zu einer Zunahme der Latex-All­er­gien unter dem Gesund­heits­per­so­nal kom­men. In Europa wird keine erhöhte Sen­si­bi­li­sie­rung gegen­über Latex beob­ach­tet – zumin­dest bis jetzt nicht. 

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 5 /​10.03.2021