Bis zu 20 Prozent aller Freizeit-Sportler dopen – mit einem hohen Anteil unter den 17- bis 25-Jährigen: Sie definieren sich sehr häufig über Kraft und Macht. Indirektes Doping kommt unter anderem im Frauenfußball vor, sagt Gerhard Postl von der Nationalen Anti-Doping Agentur Austria im Gespräch mit Manuela-C. Warscher.
Welche Entwicklung hat es im Anti-Doping-Bereich in den letzten zehn Jahren gegeben? Die wichtigste Entwicklung war mit Sicherheit die Novellierung des Antidoping Bundesgesetzes und die längst fällige Überarbeitung des Strafrahmens: So wurde die Sperre bei einem Verstoß gegen die Anti-Doping-Regelungen von zwei auf vier Jahre erhöht. Außerdem wurde im Jänner 2021 der Schutz der Whistleblower im Gesetz verankert. Nun stehen Einschüchterung, Drohungen oder Vergeltungsmaßnahmen gegenüber Personen, die Hinweise zu potentiellen Verstößen geben, unter Strafe. Abhängig von der Schwere der Tat lieg