Depres­sio­nen bei Kin­dern und Jugend­li­chen: Extrem unspe­zi­fi­sche Symptomatik

25.02.2021 | Medi­zin


Von sekun­dä­rer Enure­sis und regres­si­vem Ver­hal­ten über Aggres­sion und Impuls­aus­brü­che bis hin zu kör­per­li­chen Sym­pto­men wie immer wie­der­keh­ren­den Bauch­schmer­zen oder Kopf­schmer­zen – das Erschei­nungs­bild der Depres­sion bei Kin­dern und Jugend­li­chen ist viel­fäl­tig. Durch die mit der Depres­sion ver­bun­dene Antriebs­lo­sig­keit kann es auf allen Ebe­nen zur Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­rung kom­men.
Sophie Fessl

Zwi­schen sechs und zehn Pro­zent aller Kin­der und Jugend­li­chen sind von depres­si­ven Sym­pto­men betrof­fen. Aller­dings zeigt sich die Sym­pto­ma­tik einer Depres­sion im Kin­­des- und Jugend­al­ter oft nicht so wie bei Erwach­se­nen, statt­des­sen sind die Sym­ptome alters­spe­zi­fisch. „Wir sehen sogar bei Ein- bis Drei­jäh­ri­gen bereits eine depres­sive Ent­wick­lung. Diese sieht natür­lich anders aus als eine Depres­sion bei 14-Jäh­­ri­­gen“, berich­tet Univ. Prof. Kath­rin Sevecke von der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Psych­ia­trie, Psy­cho­the­ra­pie und Psy­cho­so­ma­tik im Kin­­des- und Jugend­al­ter Innsbruck.

Bei Klein­kin­dern äußern sich Depres­sio­nen oft durch Schreien, Wei­nen, Pas­si­vi­tät und Aus­drucks­ar­mut. Das Kind reagiert mit­un­ter nicht auf soziale Inter­ak­tio­nen, beginnt nicht zu spie­len, zeigt redu­zierte Krea­ti­vi­tät oder kann kein Inter­esse auf­brin­gen. „Aller­dings geht die Sym­pto­ma­tik manch­mal auch in die andere Rich­tung. Man­che Kin­der sind agi­tiert, unru­hig, ableh­nend. Oder sie sind sehr anhäng­lich oder auch albern – die Sym­pto­ma­tik ist extrem unspe­zi­fisch und daher schwer zu erken­nen“, berich­tet Dunja Mair­ho­fer von der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Kin­­der- und Jugend­psych­ia­trie der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien. „Bei Kin­dern kann sich eine Depres­sion auch durch kör­per­li­che Sym­ptome äußern“, führt Sevecke wei­ter aus. Meis­tens betref­fen diese das Ess- oder Schlaf­ver­hal­ten: Die Kin­der brau­chen lange, um ein­zu­schla­fen, kön­nen nicht durch­schla­fen, berich­ten von Alb­träu­men, ver­wei­gern die Nah­rungs­auf­nahme oder über­trei­ben diese. 

Aggres­sion als Zei­chen der Depression

Im Vor­schul­al­ter kann sich die Depres­sion vor allem bei Bur­schen auch durch aggres­si­ves Ver­hal­ten mit Impuls­durch­brü­chen und Reiz­bar­keit zei­gen. Diese Anzei­chen wer­den häu­fig mit ADHS oder einer Impuls­kon­troll­stö­rung in Bezie­hung gebracht, nicht aber mit einer Depres­sion, weiß Mair­ho­fer. „Bei Auf­fäl­lig­kei­ten sollte daher genau nach Trau­rig­keit, gedrück­ter Stim­mung und Belas­tungs­fak­to­ren gefragt wer­den. Aller­dings fällt es Kin­dern in die­sem Alter noch schwer, ihre Emo­tio­nen zuzu­ord­nen und zu benen­nen.“ Sekun­däre Enure­sis, Enko­pre­sis sowie regres­si­ves Ver­hal­ten kön­nen im Vor­schul­al­ter Anzei­chen einer Depres­sion sein und wer­tet Mair­ho­fer als Über­for­de­rungs­schutz der Psy­che. Auch Apa­thie und Hypo­mi­mie tre­ten im Vor­schul­al­ter im Zusam­men­hang mit Depres­sion auf. „Auch ihre Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz kann her­ab­ge­setzt sein und sie reagie­ren schnell gereizt, jäh­zor­nig oder aggres­siv. Auch ver­mehr­tes Trotz­ver­hal­ten, oppo­si­tio­nel­les Ver­hal­ten mit bei­spiels­weise Schul­ver­wei­ge­rung und Abwehr­re­ak­tio­nen kann das depres­sive Erschei­nungs­bild charakterisieren.“

Lust‑, Antriebs- und Moti­va­ti­ons­lo­sig­keit blei­ben auch im Schul­al­ter Anzei­chen einer Depres­sion. Ab dem sechs­ten Lebens­jahr kön­nen Kin­der erste sui­zi­dale Gedan­ken ent­wi­ckeln und ihre Trau­rig­keit ver­ba­li­sie­ren. Auch auto­ag­gres­si­ves Ver­hal­ten wird zuneh­mend gezeigt, Kin­der schla­gen gegen die Wand, rei­ßen oder schla­gen sich selbst, rit­zen sich. In der Schule fal­len auch Kon­zen­tra­ti­ons­pro­bleme, Leis­tungs­ein­bu­ßen und Gedächt­nis­pro­bleme auf, die Kin­der zie­hen sich vor sozia­len Kon­tak­ten zurück. Wei­ters kön­nen kör­per­li­che Sym­ptome auf eine Depres­sion hin­deu­ten. „Wenn ein Kind immer wie­der über Kopf­schmer­zen oder Bauch­schmer­zen klagt, sollte man auch an eine psy­chi­sche Pro­ble­ma­tik und einen depres­si­ven Hin­ter­grund den­ken“, berich­tet Mairhofer. 

Bei Kin­dern wirkt sich eine Depres­sion ein­deu­tig auf die kind­li­che Ent­wick­lung aus. „Es kann auf allen Ebe­nen zu Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen kom­men, da keine intrinsi­sche Moti­va­tion besteht, zu explo­rie­ren und Neues zu erle­ben“, berich­tet Sevecke. Durch komor­bide Schlaf- und Ess­stö­run­gen gedei­hen junge Kin­der nicht alters­ent­spre­chend. Außer­dem haben sie kein Inter­esse daran zu spie­len oder ihre moto­ri­schen Fähig­kei­ten und sozia­len Kon­takte auszuprobieren. 

Ab dem Jugend­al­ter ist meist eine depres­sive Sym­pto­ma­tik ein­deu­tig erkenn­bar, die Jugend­li­chen kön­nen ihre Trau­rig­keit ver­ba­li­sie­ren. Etwa ab dem 14. Lebens­jahr tritt ver­mehrt eine Selbst­wert­pro­ble­ma­tik auf mit ver­min­der­tem Selbst­wert­ge­fühl und Selbst­ver­trauen, Gefüh­len von Wert­lo­sig­keit, Selbst­vor­wür­fen, Selbst­un­si­cher­heit, Schuld­ge­füh­len, Hoff­nungs­lo­sig­keit und Per­spek­ti­ven­lo­sig­keit, nega­ti­ven und pes­si­mis­ti­schen Zukunfts­per­spek­ti­ven, Gedan­ken­krei­sen und Grü­beln. „Es ent­steht eine Gedan­ken­spi­rale, aus der sie nicht aus­stei­gen und die sie nicht stop­pen kön­nen. Es kommt zum Lebens­über­druss“, sagt Mair­ho­fer. Im Jugend­al­ter wird auch das Voll­bild von Leis­tungs­pro­ble­men, kogni­ti­ver Ein­schrän­kung und einer Ver­lang­sa­mung von Den­ken und Han­deln sichtbar. 

Im Jugend­al­ter beein­flusst die Depres­sion die Ablö­sungs­pro­zesse der Puber­tät. „In der Puber­tät beob­ach­ten wir ver­mehr­ten Kon­takt­ab­bruch gegen­über ande­ren Jugend­li­chen. Dabei ist die Puber­tät eigent­lich die Zeit, in der Jugend­li­che haupt­säch­lich im Kon­takt mit ande­ren Jugend­li­chen sein möch­ten“, erläu­tert Mair­ho­fer. Und Sevecke ergänzt: „Die Dia­gnose einer Depres­sion sollte von Kin­­der- und Jugend­psych­ia­tern gestellt wer­den. Zuvor müs­sen unbe­dingt kör­per­li­che Ursa­chen aus­ge­schlos­sen werden.“ 

Ein ent­zünd­li­ches Gesche­hen, endo­kri­no­lo­gi­sche Stö­run­gen wie Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion, Auto­im­mun­erkran­kun­gen sowie Män­gel an Vit­amin D, Vit­amin B, Fol­säure und Eisen kön­nen eben­falls zu Abge­schla­gen­heit bezie­hungs­weise Ver­stim­mung füh­ren und müs­sen im dia­gnos­ti­schen Pro­zess aus­ge­schlos­sen wer­den. Unter den psy­chi­schen Erkran­kun­gen müs­sen Angst­stö­run­gen, Stö­rung des Sozi­al­ver­hal­tens und der Emo­tio­nen, Anpas­­sungs- oder Belas­tungs­stö­run­gen wie die post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung, bipo­lare Stö­run­gen, Zwangs­stö­run­gen und Erkran­kun­gen aus dem schi­zo­phre­nen For­men­kreis sowie tief­grei­fende Ent­wick­lungs­stö­run­gen dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­tisch abge­klärt werden.

Die Ursa­chen für das Auf­tre­ten einer Depres­sion im Kin­­des- und Jugend­al­ter kön­nen unter­schied­lich sein. Gene­rell gibt es ein Zusam­men­spiel zwi­schen bio­lo­gi­schen, inner­psy­cho­lo­gi­schen und sozia­len Fak­to­ren. Zu den bio­lo­gi­schen Fak­to­ren gehö­ren eine man­gel­hafte Aus­bil­dung von Nor­ad­re­na­lin, Dopa­min und Sero­to­nin. Auch soziale Fak­to­ren kön­nen bereits im Kin­­der­­gar­­ten- oder Vor­schul­al­ter zur Ent­ste­hung einer Depres­sion bei­tra­gen wie etwa ein nega­ti­ves Selbst­bild, soziale Ängste oder ein Man­gel an posi­ti­ven Erleb­nis­sen. „Zusätz­li­che Lebens­er­eig­nisse wie Krank­heit, Tod, Trauma oder Gewalt kön­nen Ursa­che für das Auf­tre­ten einer depres­si­ven Stö­rung sein“, erklärt Sevecke. „Wich­tig ist, dass Depres­sion auch Aus­druck eines Über­griffs, emo­tio­na­ler Miss­hand­lung oder Gewalt sein kann. Diese sozia­len Fak­to­ren soll­ten immer mit­be­dacht werden.“ 

Eine früh­zei­tige mul­ti­modale The­ra­pie soll ver­hin­dern, dass es zur Chro­ni­fi­zie­rung der Erkran­kung kommt und sich zusätz­li­che Komor­bi­di­tä­ten wie Angst­stö­run­gen, Ess­stö­run­gen oder Sub­s­tanz­kon­sum ent­wi­ckeln. Bei einer leich­ten depres­si­ven Epi­sode kön­nen Maß­nah­men zur För­de­rung der psy­chi­schen Gesund­heit und Sta­bi­li­sie­rungs­maß­nah­men wie psy­cho­the­ra­peu­ti­sche und psy­cho­lo­gi­sche Inter­ven­tio­nen, Psy­choe­du­ka­tion, Schu­lung und Bera­tung der Eltern als Behand­lungs­maß­nah­men aus­rei­chen. Sowohl die Kin­der als auch die Eltern soll­ten über die depres­sive Ent­wick­lung auf­ge­klärt wer­den. Ebenso wer­den die Eltern psy­choe­du­ka­tiv bera­ten. Kin­der kön­nen unter ande­rem durch Ent­span­nungs­trai­ning, Stress­re­duk­ti­ons­trai­ning, sozia­les Kom­pe­tenz­trai­ning, Erler­nen von Pro­blem­lö­sungs­stra­te­gien, Modi­fi­ka­tion nega­ti­ver Per­­ze­p­­ti­ons- und Inter­pre­ta­ti­ons­mus­ter, den Abbau belas­ten­der Fak­to­ren, Stei­ge­rung von Selbst­si­cher­heit und Selbst­wert, För­de­rung und Bewusst­ma­chung vor­han­de­ner Res­sour­cen, Auf­bau posi­ti­ver Akti­vi­tä­ten wie sport­li­che Betä­ti­gung und Struk­tu­rie­rung des All­tags unter­stützt wer­den. Bei mit­tel­gra­dig bis schwe­ren depres­si­ven Epi­so­den ist eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung auf Dauer indi­ziert, auch eine medi­ka­men­töse Unter­stüt­zung kann not­wen­dig wer­den. Der Selek­tive Sero­­to­­nin-Wie­­der­auf­­nahme-Hem­­mer Fluo­xe­tin ist für die Behand­lung von Kin­dern ab dem ach­ten Lebens­jahr zuge­las­sen; wei­tere Anti­de­pres­siva kön­nen off-label ein­ge­setzt wer­den. „Zuerst wird meist ver­sucht, ohne Medi­ka­tion aus­zu­kom­men. Wenn es sich um einen höhe­ren Schwe­re­grad der Depres­sion han­delt, was sich durch eine aus­ge­prägte Sym­pto­ma­tik und damit ein­her­ge­hende zuneh­mende Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung und hohen Lei­dens­druck zeigt, kann mit einer medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie begon­nen wer­den“, erläu­tert Mairhofer.

In der Regel ist der Ver­lauf von Depres­sio­nen bei Kin­dern und Jugend­li­chen kür­zer als bei Erwach­se­nen; sie sind auch gut behan­del­bar. Was oft einer lang­fris­ti­gen Beglei­tung bedarf, ist die Bear­bei­tung der psy­cho­so­zia­len Belas­tungs­fak­to­ren, die durch die Abhän­gig­keit der Kin­der und Jugend­li­chen von Eltern, dem Schul­sys­tem und Freun­den oft von grö­ße­rer Bedeu­tung sind als bei Erwach­se­nen. „Diese zu ver­än­dern braucht Zeit, wes­halb anti­de­pres­sive Medi­ka­tion alleine oft nicht aus­reicht“, berich­tet Mair­ho­fer aus der Pra­xis. „Die mul­ti­fak­to­ri­el­len Belas­­tungs- und Risi­ko­fak­to­ren, die dazu füh­ren, dass das Kind über­haupt depres­siv wird, gehö­ren bear­bei­tet.“ Dies wird durch die inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ein­zel­nen Behan­d­­lungs- und Betreu­ungs­sys­te­men wie Kin­­der- und Jugend­psych­ia­trie, Kin­­der- und Jugend­psy­cho­the­ra­pie, Phy­­sio- und Ergo­the­ra­pie, Musik­the­ra­pie, sys­te­mi­sche Fami­li­en­the­ra­pie, Sozi­al­päd­ago­gik und Sozi­al­ar­beit gewährleistet.

Beson­ders nie­der­ge­las­sene Ärzte, die Kin­der und Jugend­li­che über einen län­ge­ren Zeit­raum beglei­ten und ken­nen, sind für die Früh­erken­nung von Depres­sio­nen und die wei­tere Prä­ven­tion von Sui­zi­den essen­ti­ell. „Sui­zi­da­li­tät bei Kin­dern sollte nicht unter­schätzt wer­den“, betont Mair­ho­fer. „Wenn sich das Kind in sei­nem Ver­hal­ten oder sei­ner Per­son ver­än­dert, sollte unbe­dingt genauer hin­ge­schaut wer­den.“ Auch die Frage, ob das Kind oder der Jugend­li­che manch­mal daran denke, nicht mehr leben zu wol­len, sollte gestellt wer­den. „Man löst dadurch kei­nen Sui­zid aus und die meis­ten Betrof­fe­nen sind erleich­tert, wenn sie gefragt wer­den und sie ihre Gedan­ken mit jeman­dem tei­len kön­nen.“ Die Über­wei­sung an einen nie­der­ge­las­se­nen Fach­arzt für Kin­­der- und Jugend­psych­ia­trie, Fach­ab­tei­lun­gen und Ambu­la­to­rien für Kin­­der- und Jugend­psych­ia­trie sei nach Ansicht der Exper­tin­nen ein wich­ti­ger ers­ter Schritt, um den Betrof­fe­nen zu helfen.

Corona-Pan­­de­­mie: Aus­wir­kun­gen unklar 

Wel­che psy­chi­schen Aus­wir­kun­gen die Corona-Pan­­de­­mie und die damit ein­her­ge­hen­den Lock­downs auf Kin­der und Jugend­li­che haben, ist noch nicht voll­stän­dig ersicht­lich. „Sorge, Unruhe und schlechte Stim­mung in der Fami­lie kön­nen dazu füh­ren, dass sich Depres­sio­nen ver­stär­ken. In unse­rer Stu­die an Vor­schul­kin­dern und Volks­schul­kin­dern sehen wir deut­lich mehr Stress­sym­ptome, weni­ger Lebens­qua­li­tät sowie mehr Depres­sio­nen und Angst­syn­drome“, berich­tet Sevecke. Mair­ho­fer beob­ach­tet, dass es im Rah­men des ers­ten Lock­downs im März des Vor­jah­res durch den Weg­fall von sozia­len Druck­si­tua­tio­nen im schu­li­schen Kon­text (wie zum Bespiel Aus­gren­zungs­er­le­ben, Mob­bing oder bei schul­ver­wei­gern­dem Ver­hal­ten und sozia­len Pho­bien) zu einer kurz­fris­ti­gen Ver­bes­se­rung der Sym­pto­ma­tik kam. 

Ande­rer­seits sind soziale Iso­la­tion und die Ein­sam­keit ein gro­ßer Fak­tor für die Ent­ste­hung einer Depres­sion. „Viele Fak­to­ren wir­ken sich hier aus wie Angst, Unsi­cher­heit und Man­gel an Aus­tausch über die bestehen­den Sor­gen und Gedan­ken der Kin­der und Jugend­li­chen. Dadurch kön­nen wir schwer ein­schät­zen, wie die der­zei­tige Situa­tion auf Dauer die psy­chi­sche Ent­wick­lung von Kin­dern und Jugend­li­chen beein­flusst. Die wah­ren Aus­wir­kun­gen wer­den wir erst bei der Rück­kehr ins All­tags­le­ben sehen.“ 

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 4 /​25.02.2021