Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

25.09.2020 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

Nach einer sechs­mo­na­ti­gen Zwangs­pause hat in Ita­lien nun wie­der der Unter­richt in den Schu­len begon­nen. Die ita­lie­ni­sche Regie­rung hat mehr als zwei Mil­lio­nen Ein­zel­bänke bestellt, damit die Abstands­re­geln in den Klas­sen­zim­mern ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen. 10.000 zusätz­li­che Klas­sen wur­den gebil­det, damit in einer Klasse maximal 15 Kin­der sitzen. 

Auch in Frank­reich sind nach meh­re­ren Mona­ten Unter­bre­chung mehr als zwölf Mil­lio­nen Schü­ler wie­der in die Klas­sen­zim­mer zurück­ge­kehrt. Alle Schu­len haben wie­der geöff­net. Nicht nur, dass Frank­reich im Früh­jahr von der Pan­de­mie beson­ders hart getrof­fen war – mehr als 30.500 Men­schen sind gestor­ben – steigt seit eini­gen Wochen die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen wie­der. Des­we­gen gilt in vie­len Städ­ten – u.a. in Paris – die Mas­ken­pflicht auch im Freien. 

Und auch in Wuhan, dem Aus­gangs­punkt der Pan­de­mie, hat man mit Anfang Sep­tem­ber den Schul­be­trieb wie­der­auf­ge­nom­men: Rund 1,4 Mil­lio­nen Kin­der sind Anfang Sep­tem­ber unter strengs­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen wie­der zurück in ihren Klassen. 

Ganz anders hin­ge­gen die Situa­tion in New York: Dort wurde der – ohne­hin schon spä­ter ange­setzte Start des Schul­jah­res – neu­er­lich verschoben. 

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 18 /​25.09.2020