Obwohl genaue Daten fehlen: Auch in Österreich ist Mangelernährung – qualitativ und quantitativ – ein Thema. Besonders vulnerabel für Mangelernährung sind ältere Menschen, Patienten in Krankenhäusern, Kinder, Schwangere und Stillende sowie Personen mit bestimmten Ernährungsformen.
Sophie Fessl
Auch in Österreich ist Mangelernährung – abhängig von Alter, Gesundheitssituation und sozialem Hintergrund – ein Thema, obwohl genaue Daten dazu fehlen. „Die Datenlage ist aufgrund der fehlenden zentralen Erfassung von Gesundheitsdaten in Österreich aktuell spärlich, denn es gibt nur Querschnittsdaten aus Projekten und gezielten Untersuchungen“, erklärt Univ. Prof. Regina Roller-Wirnsberger von der Universitätsklinik für Innere Medizin der Medizinischen Universität Graz. Bei älteren Personen, schätzt Roller-Wirnsberger, kommt es bei zwischen fünf und 15 Prozent der