edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.02.2019 | The­men

© Gregor Zeitler

Spra­che ermög­licht es uns Men­schen, dass wir uns aus­drü­cken und somit aus­tau­schen kön­nen. Sie ist aber auch „die Quelle aller Miss­ver­ständ­nisse“, wie Antoine de Saint-Exu­­péry den klei­nen Prin­zen im gleich­na­mi­gen Buch sagen lässt. Wäh­rend sich Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ter vor­ran­gig auf wis­sen­schaft­li­cher Ebene mit den Aspek­ten der Spra­che befas­sen, sind Kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ner spe­zi­ell dann gefragt, wenn Men­schen zwar das Glei­che sagen, aber etwas ande­res meinen.

Hier reicht es oft, begriff­li­che Klä­run­gen vor­zu­neh­men. Wesent­lich schwie­ri­ger wird das Ganze aller­dings, wenn es sich ers­tens um Kom­mu­ni­ka­tion in Teams han­delt und zwei­tens beson­ders in Stress-Situa­­ti­o­­nen, die im ärzt­li­chen All­tag und hier wie­derum spe­zi­ell im Kran­ken­haus eine zen­trale Rolle spie­len. Wor­auf es dabei bei der Kom­mu­ni­ka­tion ankommt, warum es so wich­tig ist, dass hier klare Regeln ein­ge­hal­ten wer­den und wel­chen Stel­len­wert Team-Buil­­ding hat, darum geht es im Dos­sier in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner 
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 4 /​25.02.2019