edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.09.2019 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

Wel­che Maß­nah­men wol­len Sie gegen den Ärz­te­man­gel ergrei­fen? Was ist zu tun, damit es für junge Ärz­tin­nen und Ärzte attrak­tiv ist, ärzt­lich tätig zu sein – und zwar in Öster­reich – und sie erst gar nicht daran den­ken, ins Aus­land zu gehen? Wie sol­len die Ambu­lan­zen ent­las­tet, wie die Ärz­tin­nen und Ärzte vom zuneh­men­den Doku­­men­­ta­­ti­ons- und Admi­nis­tra­ti­ons­auf­wand ent­las­tet wer­den? Das sind nur einige der Fra­gen, die die ÖÄZ den im Natio­nal­rat ver­tre­te­nen Par­teien gestellt hat.

Die Ant­wor­ten sind natur­ge­mäß breit gefä­chert und die Ansätze, wie die anste­hen­den Pro­bleme im Gesund­heits­we­sen gelöst wer­den sol­len, unter­schied­lich. Was dabei aller­dings schon auf­fällt: das Wort attrak­ti­ver machen bezie­hungs­weise Attrak­ti­vie­rung kommt in den Aus­sa­gen über­durch­schnitt­lich häu­fig vor – und zwar bei allen Gesundheitssprechern.

Woran das Sys­tem krankt, ist mitt­ler­weile klar. Und min­des­tens ebenso klar dürfte sein, dass an meh­re­ren Schrau­ben gedreht wer­den muss, wenn es zu einer Ver­bes­se­rung kom­men soll. 

Die Ant­wor­ten der Gesund­heits­spre­cher auf die ein­gangs genann­ten und andere Fra­gen zu aktu­el­len gesund­heits­po­li­ti­schen The­men fin­den Sie hier » 

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 18 /​25.09.2019