edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner 

15.07.2018 | Themen

© Gregor Zeitler

Infor­ma­tio­nen sind – jeden­falls in der digi­ta­len Welt – das neue Gold. Das sagen zumin­dest die­je­ni­gen, die über diese Infor­ma­tio­nen ver­fü­gen oder Zugang dazu haben und sich davon bei­spiels­weise wirt­schaft­li­che Vor­teile erhoffen. 

Infor­ma­tio­nen müs­sen aber auch sinn­voll genützt wer­den. Wenn man gut infor­miert ist und trotz­dem anders han­delt – das ist jetzt wie­der ein ande­rer Aspekt – kann das viel­fäl­tige Ursa­chen haben: ent­we­der nicht zu wol­len oder nicht zu kön­nen – oder aber auch bei­des. Die Ernäh­rung ist einer jener Lebens­be­rei­che, in dem sich viele Men­schen jedoch genau so ver­hal­ten: Sie ernäh­ren sich unge­sund, wis­sen oft auch enorm viel dar­über, wie gesunde Ernäh­rung aus­sieht – und ver­hal­ten sich trotz­dem anders. 

Warum das so ist und wieso Ernäh­rungs­py­ra­mi­den aus­ge­dient haben, darum geht es in einem Semi­nar bei den Ärz­te­ta­gen in Vel­den: Einen Vor­ge­schmack dar­auf gibt es schon in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ unter dem Arti­kel „Ärz­te­tage Vel­den 2018: Infor­miert, aber inkon­se­quent”.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 13–14 /​15.07.2018