Wacht man zwei bis drei Mal in der Nacht auf, handelt es sich nicht um eine Schlafstörung, da der Mensch mit steigendem Lebensalter die Fähigkeit verliert, durchzuschlafen. Ein Leistungsknick, Konzentrationsstörungen, erhöhte Fehleranfälligkeit und Tagesschläfrigkeit sind aussagekräftige Hinweise dafür, dass der Schlaf nicht erholsam ist. Madeleine Rohac
Rund 25 Prozent der Menschen weltweit leiden unter gelegentlichen Schlafstörungen. Die Ursachen sind äußerst vielfältig. Die aktuelle Version der International Classification of Sleep Disorders (ICSD-3), herausgegeben von der American Academy of Sleep Disorders, unterscheidet 97 Schlaf- Wach-Störungen samt diagnostischer Kriterien und detaillierter Beschreibung; im ICD-10 sind es immerhin 18. „Der Begriff des nicht erholsamen Schlafes versucht, quasi die ganze Fülle dieser Störungen zusammen zu fassen“, erläutert Univ. Prof. Birgit Högl, Leiterin des Schlafl