Während in vielen anderen Staaten Resistenzen gegen Pilze ein Problem darstellen, ist die Situation in Österreich im internationalen Vergleich sehr gut. In der Praxis ist ein Therapie-Versagen nicht zwangsläufig auf eine Resistenz zurückzuführen – oft stimmt die Diagnose einfach nicht.
In Österreich ist die Resistenzrate bei Pilzen relativ gering. „Im internationalen Vergleich ist die Situation in Österreich sehr gut“, betont Univ. Prof. Cornelia Lass-Flörl von der Sektion für Hygiene und medizinische Mikrobiologie an der MedUni Innsbruck. Mit 2,2 Prozent ist beispielsweise die Fluconazol- Resistenz in der Bevölkerung sehr niedrig, während andere Länder von elf oder gar 15 Prozent berichten. Auch was Schimmelpilze betrifft, gibt es in Österreich (noch) keine Probleme. In Großbritannien und Holland hingegen weisen bereits 15 Prozent der klinisch relevanten Schimmelpilze eine Azol-Resistenz auf. Lass-Flörl zu d