Welche Bedeutung früher Impfschutz hat, zeigt sich beispielhaft nach der abgelaufenen Influenzasaison: 35 Prozent aller Proben, in denen Influenza-Viren nachgewiesen werden konnten, stammen von Kindern im Alter zwischen 0 und 14 Jahren. Auch bei Masern, Meningokokken und Pneumokokken ist die Situation kritisch.
Impfungen sind wahnsinnig sicher, Impfschäden wahnsinnig selten“, sagt Univ. Prof. Werner Zenz von der Klinischen Abteilung für allgemeine Pädiatrie an der MedUni Graz. Und weiter: „Dazu gibt es eine plakative Zahl: ein Impfschaden auf eine Million Geimpfte.“ Vergleiche man außerdem das Risiko mit dem Nutzen, spreche das ganz klar für Impfungen.
Derzeit werden im Rahmen des kostenlosen Kinder-Impfprogramms folgende Impfungen angeboten:
• Diphtherie
• Haemophilus influenzae Typ B
• Hepatitis B
• HPV – Humane Papillomaviren
• Masern, Mumps, Röteln