Nicht nur Raucher, sondern auch Personen, die mindestens fünf Jahre lang mit einem Raucher zusammengelebt haben und so passiv Rauch inhaliert haben, haben ein doppelt so hohes Risiko, an altersbedingter Makuladegeneration zu erkranken. Experten gehen davon aus, dass bei Nikotinkarenz im Frühstadium der Erkrankung vor allem bei jungen Betroffenen die Krankheitsentwicklung gestoppt werden kann. Irene Mlekusch
Dass vor allem ältere Raucher mit altersbedingten Augenerkrankungen wie Katarakt oder altersbedingter Makuladegeneration (AMD) an zunehmendem Visusverlust leiden, konnte in Untersuchungen schon nachgewiesen werden. „Es gibt Studien zum Thema Makuladegeneration-Risikofaktoren, die klar nachweisen, dass Rauchen nach Genetik und Alter den stärksten Risikofaktor für eine altersbedingte Makuladegeneration darstellt“, bestätigt Univ. Prof. Susanne Binder, Fachärztin für Augenheilkunde in Wien.
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