edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.11.2017 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

Was in diver­sen Kärnt­ner Hotels und Pen­sio­nen nächs­tes Jahr umge­setzt wird – ein Sprach­as­sis­tent, der im Gäs­te­zim­mer spe­zi­elle Urlaubs­fra­gen beant­wor­tet – wird irgend­wann mög­li­cher­weise auch in der Medi­zin Ein­zug hal­ten. Nach Tele-Moni­­to­­ring, Robo­­ter-assis­­tier­­ten Chir­ur­­gie-Sys­­te­­men und künst­li­chen Orga­nen aus dem 3D-Dru­­cker eine wei­tere Ent­wick­lung, die auf­zeigt, mit welch atem­be­rau­ben­dem Tempo die Digi­ta­li­sie­rung in unser Leben ein­greift und es verändert.

2018 wer­den viele junge Ärz­tin­nen und Ärzte die nun in der Aus­bil­dung erst­mals ver­pflich­tende Lehr­pra­xis absol­vie­ren. Einige von ihnen wer­den dann vor der Frage ste­hen: Wahl­arzt wer­den oder viel­leicht doch einen Kas­sen­ver­trag neh­men? Unter ande­rem mit die­sen Fra­gen befasst sich eine Ver­an­stal­tung der Bun­des­sek­tion All­ge­mein­me­di­zin Mitte Dezem­ber in Wien. Junge Ärz­tin­nen und Ärzte sind ein­ge­la­den, mit Ver­tre­tern der Ärz­te­kam­mer, des Haupt­ver­ban­des und des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums dar­über zu dis­ku­tie­ren, ihre Wün­sche und Beden­ken zu äußern. Dis­ku­tie­ren Sie mit! Alle Details dazu fin­den Sie auf Seite 8.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 22 /​25.11.2017