Toxisch-irritatives Kontaktekzem: Oft aufgepfropft: Kontaktallergie

10.05.2017 | Medizin

Als besonders gefährdet für die toxisch-irritative Dermatitis gelten die sogenannten „wet workers“, zu denen auch im Gesundheitsbereich Tätige zählen. Häufig propft sich eine Kontaktallergie auf – etwa auf Methylisothiazolinon, einem weit verbreiteten Konservierungsmittel in Kosmetika. Von Irene Mlekusch

Die Prävalenz des Handekzems wird allgemein mit etwa vier Prozent angegeben, Frauen sind davon mehr betroffen als Männer. Die Pathogenese ist noch nicht bis ins Detail geklärt, das initiale Ereignis stellt aber die Schädigung der epidermalen Barriere durch chemische oder physikalische Noxen dar. Univ. Prof. Norbert Reider von der Allergieambulanz an der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie in Innsbruck nennt im Fall einer akuten Schädigung Laugen, Säuren, Alkohol oder Pflanzen wie den Riesenbärenklau, dessen Milch Furocumarine enthält und zu schweren phototoxischen Reaktionen führen ka

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