Malaria: Schlüsselmolekül für Übertragung
Schweizer Forscher haben untersucht, wie der Malaria-Erreger sicherstellt, dass er weiter übertragen werden kann. Wenn es dem Infizierten schlecht geht, wechselt der Erreger von einem Vermehrungs- in ein Übertragungs-Stadium. Ein Team um Nicolas Brancucci vom Schweizer Tropenund Public Health-Institut (Swiss TPH) hat mit internationalen Kollegen dafür ein Schlüsselmolekül entdeckt. Das vom Menschen produzierte Lysophosphatidylcholin verrät dem Erreger, wie groß die Anzahl der Parasiten im Blut und wie schlecht der Zustand des Betroffenen ist. LPC hilft nämlich dem Parasiten, sich zu vermehren; vermehrt er sich stark, sinkt die LPC-Konzentration im Blut und der Erreger erkennt, dass er ins Übertragungs-Stadium übergehen muss. „Zum ersten Mal überhaupt konnten wir beweisen, dass der Malariaparasit im menschlichen Körper nicht ein festes Programm abwickelt, sondern flexibel auf die Umwe
kurz & informativ: Medizinische Kurzmeldungen
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