Während bei der Medikation für Typ 2-Diabetes die Adhärenz bei mehr als 60 Prozent liegt, beträgt sie bei Asthma und COPD nur knapp über 40 Prozent. Noch dazu setzen bis zu 85 Prozent der COPD-Patienten ihren Inhalator nicht richtig ein. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, plädieren Experten dafür, den Betroffenen aktiv in den Therapieplan einzubeziehen, damit er Verantwortung für seine Erkrankung übernehmen kann. Von Irene Mlekusch
Aus Studien ist bekannt, dass eine gute Adhärenz den Verlauf und das Krankheitsmanagement von Asthma und COPD positiv beeinflussen kann. „Der Begriff der Adhärenz ist allgemein von großer Bedeutung“, betont Univ. Prof. Otto Burghuber von der I. Internen Lungenabteilung des SMZ Baumgartner Höhe/Otto Wagner Spital in Wien. Bei chronischen Erkrankungen konnte für die Medikation bei Typ 2-Diabetes eine Adhärenz von mehr als 60 Prozent festgestellt werden, während sie bei COPD und Asthm