edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

10.04.2016 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

In punkto Vor­sorge gehen in Vor­arl­berg die Uhren anders: Die Teil­nah­me­ra­ten bei der Darm­krebs­vor­sorge sind bei­nahe vier­mal so hoch wie im Öster­reich­schnitt. Nicht nur das: Einer aktu­el­len Stu­die zufolge besteht durch die flä­chen­de­ckende Umset­zung eines sol­chen Vor­sor­ge­pro­gramms ein Ein­spa­rungs­po­ten­tial von bis zu 4,5 Mil­li­ar­den Euro im Gesundheitswesen.

Gut Ding braucht Weile – das gilt offen­bar für die ärzt­li­chen Haus­apo­the­ken. Ein wich­ti­ger Schritt zur Absi­che­rung der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum ist getan: ÖVP und SPÖ haben sich auf eine Neu­re­ge­lung der Haus­apo­the­ken geei­nigt. Damit scheint nun das Wei­ter­be­stehen von 100 unmit­tel­bar gefähr­de­ten Haus­apo­the­ken gesichert.

Im Gespräch zieht Opfer­schutz­an­wäl­tin Wal­traud Klas­nic Bilanz über ihre Tätigkeit.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 7 /​10.04.2016