edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühlgassner

25.06.2016 | Poli­tik

© Gregor Zeitler

An der Med­Uni Wien hat ein Genera­tio­nen­wech­sel statt­ge­fun­den: Mit der per­so­nel­len Ände­rung des Füh­rungs­teams will Rek­tor Mar­kus Mül­ler signa­li­sie­ren, dass die Med­Uni Wien an einem Wen­de­punkt steht. Sein Ziel: Die Uni soll – wie­der – inter­na­tio­nal salon­fä­hig und kom­pe­ti­tiv wer­den. Wie das gelin­gen soll, erklärt er im ÖÄZ-Interview.

Von der alt­her­ge­brach­ten Hier­ar­chie, wie sie in den Spi­tä­lern üblich war, werde man sich end­gül­tig ver­ab­schie­den müs­sen, erklärt der Pri­mar­ärz­te­re­fe­rent der ÖÄK, Univ. Doz. Rudolf Knapp. Der zen­trale Begriff der Zukunft heißt Cli­ni­cal Lea­ders­hip und Team­ar­beit. Knapp plä­diert auch dafür, auf die Stärke der Genera­tion Y zu bauen.

Im Aus­lands­bei­trag wird die mitt­ler­weile chro­ni­sche Arz­nei­mit­tel­knapp­heit in den USA the­ma­ti­siert: Aktu­ell gibt es bei mehr als 150 Arz­nei­mit­teln Lieferengpässe.

Auch in Öster­reich gibt es dies­be­züg­lich Erfah­run­gen: Wieso es etwa bei Impf­stof­fen zu Lie­fer­eng­päs­sen kom­men kann, war Inhalt einer par­la­men­ta­ri­schen Anfrage an die zustän­dige Res­sort­che­fin Sabine Ober­hau­ser. Die Gründe für den Man­gel sind viel­fäl­tig – alle Details dazu gibt es hier.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner
Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 12 /​25.06.2016