Die Prävalenz für eine Mastopathie zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr beträgt rund 50 Prozent. Die Übergänge von der physiologischen Läppchendegeneration zu mastopathischen Veränderungen mit und ohne Krankheitswert sind fließend und nehmen bis zur Menopause zu.
Von Irene Mlekusch
Das Mammaparenchym unterliegt sowohl im Zyklus als auch in den verschiedenen Lebensabschnitten hormonellen Einflüssen. Bereits ab dem 35. Lebensjahr kommt es physiologisch zu einer zystischen Läppchendegeneration, die grundsätzlich nicht als Mastopathie zu werten ist. Die Übergänge zu mastopathischen Veränderungen ohne und mit Krankheitswert, wie eine Proliferation des duktalen und lobulären Epithels, Fibrosierung des Zwischengewebes und Zystenbildung, sind fließend und nehmen bis zur Menopause zu. Somit ist die Mastopathie eine der häufigsten Brustdrüsenveränderungen mit einem Häufigkeitsgipfel zwischen dem 30. und 50.