Hand­wer­ker­bo­nus: Anträge auch für 2014 möglich

25.01.2015 | Service

Von Her­bert Emberger*

Arbeits­leis­tun­gen (nicht Mate­ri­al­kos­ten usw.) im Zusam­men­hang mit dem vom För­de­rungs­wer­ber für eigene Wohn­zwe­cke genutz­ten Wohn­raum – gleich­gül­tig ob Woh­nungs­ei­gen­tum oder Miete -, die nach dem 30. Juni 2014 von einem befug­ten Unter­neh­mer erbracht wer­den, wer­den beim Auf­trag­ge­ber bis 20 Pro­zent der Kos­ten, höchs­tens bis 3.000 Euro geför­dert, das sind dann maximal 600 Euro; diese Kos­ten laut Rech­nung müs­sen min­des­tens 200 Euro betra­gen (siehe dazu auch ÖÄZ 13–14/15. Juli 2014). Die För­de­rung war aller­dings mit einem Gesamt­be­trag von zehn Mil­lio­nen Euro für 2014 begrenzt; die­ser Betrag war bereits am 19. Novem­ber 2014 aus­ge­schöpft. Die Richt­li­nie wurde nun inso­fern geän­dert, als auch noch Arbeits­leis­tun­gen ab dem 19. Novem­ber 2014 geför­dert wer­den kön­nen, und zwar aus dem ursprüng­lich nur für 2015 vor­ge­se­he­nen wei­te­ren Betrag von 20 Mil­lio­nen Euro; ent­spre­chende Anträge konn­ten also ab 1. Dezem­ber 2014 gestellt werden.

*) HR Dr. Her­bert Ember­ger ist Steu­er­kon­su­lent der ÖÄK

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 1–2 /​25.01.2015