Für den frühen Einsatz von rehabilitativ physikalischen Maßnahmen auf speziellen Früh-Reha-Stationen im Spital spricht sich Univ. Prof. Tatjana Paternostro-Sluga, Juniorpräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin
und Rehabilitation (ÖGPMR), anlässlich der Jahrestagung im Gespräch mit
Elisabeth Gerstendorfer aus.
ÖÄZ: Was sind die häufigsten Einsatzgebiete der Physikalischen Medizin?
Paternostro: Physikalische und rehabilitative Therapien werden am häufigsten bei Schmerzen wie etwa dem Zervikalsyndrom, Rücken- und Gelenksschmerzen und Arthrosen sowie bei Bewegungsstörungen verordnet, sei es nach einem Unfall, nach einer Knieoperation, nach einem Schlaganfall oder im Rahmen einer Querschnittlähmung. Es gibt aber auch sehr viele Spezialgebiete der physikalischen Medizin wie zum Beispiel die Handrehabilitation oder Amputationen. Die The