Mit der Umsetzung von neuen internationalen „Standards of Care“ soll bei Patienten mit COPD die Betreuungssituation, die bis jetzt in einigen Bereichen klar hinter dem EU-Durchschnitt liegt, erheblich verbessert werden. Details dazu präsentierten Experten kürzlich beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) in Salzburg.
Von Verena Ulrich
Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) entfallen mehr als 470 Millionen Euro der Gesundheitskosten auf chronische Erkrankungen. Mehr als die Hälfte dieser Kosten werden durch chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) verursacht, weswegen die WHO die Behandlung und Prävention von chronischen Lungenerkrankungen zu einem der wichtigsten Strategieziele erklärt hat. Der Verfolgung dieses Ziels wurde beim Jahreskongress der ÖGP in Salzburg Rechnung getragen. Unter dem Generalmotto „Lernen-Forschen-Behandeln“ diskutierten vom 14. bis 1