Edi­to­rial: Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

10.05.2022 | Poli­tik

Dr. med. Agnes M. Mühlgassner, MBAGastro­in­tes­ti­nale Pro­bleme und Fie­ber – das sind die häu­figs­ten Beschwer­den von Rei­se­rück­keh­rern aus Süd­ost­asien, Latein­ame­rika und Sub-Sahara Afrika. Hier kommt es – spe­zi­ell bei Fie­ber – auf genaue geo­gra­phi­sche Anga­ben an. Denn: Bei einem Rei­se­rück­keh­rer aus Sub-Sahara Afrika han­delt es sich wahr­schein­lich um Mala­ria. War er hin­ge­gen in Nord­afrika, kann Mala­ria aus­ge­schlos­sen wer­den – dort ist sie schon seit Jahr­zehn­ten nicht mehr auf­ge­tre­ten. Nach wie vor das größte Pro­blem ist laut Exper­ten jedoch die Tat­sa­che, dass eine Mala­ria nicht erkannt wird.

Der Zusam­men­hang zwi­schen Schild­drüse und Schwan­ger­schaft ist nicht nur kom­plex, son­dern auch kom­pli­ziert. Exper­ten füh­ren dies einer­seits auf bes­sere Evi­denz, ande­rer­seits auf geän­derte Leit­li­nien in puncto Bewer­tung und Manage­ment der Inter­ak­tion zwi­schen Schild­drüse und Schwan­ger­schaft zurück.

Dass sich bei älte­ren Pati­en­ten inter­nis­ti­sche Erkran­kun­gen oft nicht mit der typi­schen Sym­pto­ma­tik prä­sen­tie­ren, ist bekannt. Ist dann auch die Kogni­tion rele­vant ein­ge­schränkt, ist die Beschrei­bung der Schmer­zen und Sym­ptome mit­un­ter schwierig.

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Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 09 /​10.05.2022