Ernäh­rung und Demenz: Essen beein­flusst Denken

25.04.2022 | Medizin

Gesunde Ernäh­rung kann ver­mut­lich das Fort­schrei­ten der Demenz vom Alz­hei­mer­typ ver­lang­sa­men. Dabei scheint nicht die Zufuhr von ein­zel­nen Nähr­stof­fen einen posi­ti­ven Ein­fluss auf kogni­tive Funk­tio­nen zu haben, son­dern eher eine voll­stän­dige Umstel­lung der Ernäh­rung ebenso wie die Zube­rei­tung der Speisen.

Irene Mle­kusch

Die Ernäh­rung ist in der wirk­li­chen Welt kein unab­hän­gi­ger Fak­tor“, erklärt Assoc. Prof. Priv. Doz. Diet­mar Wink­ler von der Gedächt­nisam­bu­lanz der Kli­ni­schen Abtei­lung für ­All­ge­meine Psych­ia­trie an der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Psych­ia­trie und Psycho­therapie in Wien. Und wei­ter: „Es ist ein Fakt, dass sich Men­schen, die sich gesund ernäh­ren, auch sonst gesün­der ver­hal­ten wie bei­spiels­weise mehr Bewe­gung und Sport betrei­ben oder weni­ger Alko­hol und Ziga­ret­ten kon­su­mie­ren.“ Die inten­sive For­schung der letz­ten Jahre hätte aber gezeigt, dass eine gesunde Ernäh­rung allein nicht nur prä­ven­tiv Sinn macht, son­dern wahr­schein­lich das Fort­schrei­ten einer Demenz vom Alz­hei­mer­typ ver­lang­sa­men kann. „Bei­spiels­weise zeigt das eine rezent in BMC Psych­ia­try erschie­nene lon­gi­tu­di­nale Stu­die mit einer Popu­la­tion von 6.784 Per­so­nen über 50 Jah­ren, in der ein Kon­sum von weni­ger als fünf Por­tio­nen Obst und Gemüse pro Tag inklu­sive Frucht­saft fest­ge­stellt wurde, mit einem 33 bis 37 Pro­zent erhöh­tem Risiko für Alz­hei­mer-Demenz im Zehn-Jah­res-Fol­low up ein­her­ging“, fasst Priv. Doz. Sabrina Mörkl von der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medi­zin in Graz zusammen.

Drei Diä­ten im Fokus

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den beson­ders drei Diä­ten im Zusam­men­hang mit kogni­ti­vem Abbau unter­sucht: die medi­ter­rane Ernäh­rung, die DASH-Diät und die MIND-Diät. Mörkl ver­weist dar­auf, dass es sich nicht um ein­zelne Nah­rungs­mit­tel han­delt, son­dern immer um den gesam­ten Ernäh­rungs­stil. Die Basis aller genann­ten Diä­ten ist eine Pflan­zen-basierte Kost mit aus­rei­chend Obst und Gemüse, wie sie auch in den Ernäh­rungs­emp­feh­lun­gen der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung (ÖGE) abge­bil­det sind. Die medi­ter­rane Küche mit viel fri­schem Gemüse, Salat und Obst, wenig Fleisch, dafür öfter Fisch, Oli­venöl und Getrei­de­pro­duk­ten gilt seit lan­gem als gesund. „Es gibt ein­zelne Stu­dien, die Hin­weise dar­auf geben, dass eine medi­ter­rane Diät auf­grund des hohen Anteils an Omega-3-Fett­säu­ren und ver­schie­de­ner ande­rer Stoffe wie Poly­phe­nole und Fla­vo­no­ide einen anti­in­flamma­to­ri­schen Effekt hat und sich dadurch güns­tig auf ver­schie­dene Erkran­kun­gen aus­wir­ken könnte“, sagt Wink­ler. Es konnte sogar ein Zusam­men­hang zwi­schen medi­ter­ra­ner Ernäh­rung und der Zunahme der medi­o­tem­po­ra­len grauen Sub­stanz, ver­bes­ser­ter Gedächt­nis­leis­tung und einer Abnahme der Akku­mu­la­tion von Amy­loid-Plaques und Tau-Phos­pho­ry­lie­rung gezeigt wer­den. Wink­ler sieht bezüg­lich der Demen­z­er­kran­kun­gen wie der Alz­hei­mer-Demenz den Effekt wahr­schein­lich auf das Vorsta­dium, das heißt auf das amnes­ti­sche Mild Cogni­tive Impairment (MCI) beschränkt.

Die Die­tary Approach to Stop Hyper­ten­sion- (DASH-)Diät wurde in den USA um 1990 ent­wi­ckelt, um kar­dio­vasku­lä­ren Erkran­kun­gen und deren Risi­ko­fak­to­ren vor­zu­beu­gen. Emp­foh­len wird eine Ernäh­rung reich an Früch­ten, Gemüse, Fisch und Voll­korn­pro­duk­ten. Im Gegen­satz zur medi­ter­ra­nen Diät umfasst sie auch fett­re­du­zierte Milch­pro­dukte da diese Kalium, ­Kal­zium, magere Pro­te­ine, Mine­ra­lien und Bal­last­stoffe ent­hal­ten. Nah­rungs­mit­tel mit gesät­tig­ten Fett­säu­ren und Zucker soll­ten dage­gen redu­ziert wer­den. Es konnte gezeigt wer­den, dass die DASH-Diät nicht nur Cho­le­ste­rin, gesät­tig­tes Fett und den Blut­druck sen­ken kann, son­dern sich auch posi­tiv auf die kogni­ti­ven Fähig­kei­ten älte­rer Men­schen aus­wirkt, wenn sie die­ser Diät für einen län­ge­ren Zeit­raum treu bleiben.

Die Medi­ter­ra­nean-DASH Diet Inter­ven­tion for Neu­ro­de­ge­ne­ra­tive Delay (MIND) stellt eine Kom­bi­na­tion aus der medi­ter­ra­nen Diät und der DASH-Diät dar. Bei der MIND-Diät han­delt es sich um eine auf die Gesund­heit des Gehirns aus­ge­rich­tete Ernäh­rungs­form, die spe­zi­ell für die Prä­ven­tion und Ver­lang­sa­mung des Vor­an­schrei­tens von Demen­zen ent­wi­ckelt wurde. Die MIND-Diät fokus­siert auf einer Pflan­zen-basierte, mini­mal ver­ar­bei­tete Kost. „Dazu gehört die Reduk­tion von Fer­tig­ge­rich­ten, Fleisch- und Wurst­pro­duk­ten und Nah­rungs­mit­tel mit Zucker­er­satz“, berich­tet Mörkl. Ganz ­gene­rell wer­den drei Por­tio­nen Voll­korn­pro­dukte in der Woche emp­foh­len, mehr als sechs­mal pro Woche grü­nes Blatt­ge­müse und zusätz­lich min­des­tens ein­mal täg­lich andere Obst- und Gemü­se­sor­ten. Ebenso soll­ten drei­mal wöchent­lich Boh­nen, zwei­mal wöchent­lich hel­les Fleisch wie zum Bei­spiel ­Geflü­gel und Fisch kon­su­miert wer­den. Die MIND-Diät fokus­siert außer­dem auf spe­zi­el­len­Le­bens­mit­teln zur Ver­lang­sa­mung des kogni­ti­ven Abbaus. Als gesun­den Snack soll­ten mindes­tens zwei­mal wöchent­lich Bee­ren und fünf­mal wöchent­lich Nüsse auf dem Spei­se­plan ste­hen. Oli­venöl gilt auch bei der MIND-Diät als Haupt­fett­quelle zum Kochen. Auch ein klei­nes Glas Rot­wein pro Tag ist erlaubt – ent­hält Rot­wein doch das gefäß­pro­tek­tive Res­ver­a­t­rol. Min­des­tens sechs Por­tio­nen grü­nes Blatt­ge­müse pro Woche decken den ­Bedarf an ­Folat, Vit­amin B6 und B12. Nüsse wie­derum ent­hal­ten das anti­oxi­da­tiv wir­kende Vit­amin E. „Als pro­tek­tiv gel­ten vor allem die in die­ser Ernäh­rungs­form reich­lich vor­han­de­nen Vit­amine wie zum Bei­spiel Fol­säure, Fla­vo­no­ide und Omega-3-­Fett­säu­ren“, so Mörkl. Zur MIND-Diät gehört auch die Ein­schrän­kung von fünf Lebens­mit­tel­grup­pen: Dazu gehö­ren rotes Fleisch, But­ter und Mar­ga­rine, fett­rei­cher Käse, Gebäck und Süßig­keiten sowie Frit­tier­tes und Fast Food. „Mor­ris et al. zeig­ten 2014 bei 915 Pro­ban­den mit einer hohen Adhä­renz zur MIND-Diät eine deut­lich nied­ri­gere Zunahme von kogni­ti­ven Symp­tomen im Ver­lauf. Kogni­tiv gese­hen waren jene Pro­ban­den, die eine MIND-Diät befolg­ten, um 7,5 Jahre jün­ger als jene, die das nicht taten“, bestä­tigt Mörkl.

Die Aus­wir­kun­gen der Ernäh­rung auf die kogni­tive Leis­tungs­fä­hig­keit wur­den nicht nur für spe­zi­elle Diä­ten unter­sucht, son­dern auch für ein­zelne Nähr­stoffe wie bei­spiels­weise Vit­amine, Poly­phe­nole und unge­sät­tigte Fett­säu­ren. Mörkl macht dar­auf auf­merk­sam, dass das Ganze stets mehr ist als die ­Summe der Teile: „Die Basis jeg­li­cher The­ra­pie sollte ­des­halb mei­ner Ansicht nach eine Ernäh­rungs­um­stel­lung sein. Nichts­des­to­trotz hat der Nähr­stoff­ge­halt vie­ler Lebens­mit­tel im Laufe der Zeit deut­lich abge­nom­men, sei es durch indus­tria­li­sier­ten Anbau und Aus­lau­gung der Böden, sodass die Nähr­stoff­er­for­der­nisse von Men­schen mit psy­chi­schen ­Erkran­kun­gen wahr­schein­lich nicht mehr adäquat gedeckt wer­den kön­nen.“ Des­halb soll­ten zumin­dest ein­zelne Nähr­stoffe, wie zum Bei­spiel Fol­säure oder Vit­amin B12 gemes­sen und bei Man­gel sub­sti­tu­iert werden.

Aber nicht nur die Zusam­men­set­zung der Ernäh­rung scheint Ein­fluss auf die Ent­ste­hung demen­ti­el­ler Erkran­kun­gen zu haben, auch die Zube­rei­tung der Spei­sen dürfte rele­vant sein. Durch Kochen bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren über einen län­ge­ren Zeit­raum geht einer­seits eine große Menge Was­ser ver­lo­ren, ande­rer­seits kommt es zum Abbau von hit­ze­emp­find­li­chen Mikro­nähr­stof­fen wie Vit­amin C, Fol­säure und Thia­min. Des Wei­te­ren kommt es zur Ent­ste­hung von toxi­schen Sekun­där­pro­duk­ten, die als advan­ced gly­ca­tion end pro­ducts (AGE) bezeich­net wer­den. Diese sind bei höhe­rer Serum­kon­zen­tra­tion über ­einen län­ge­ren Zeit­raum an der Ent­ste­hung von ver­schie­dens­ten Krank­hei­ten und einem schnel­le­ren kogni­ti­ven Abbau betei­ligt. Der am bes­ten unter­suchte Rezep­tor für advan­ced gly­ca­tion end pro­ducts (RAGE) gehört zur Immun­glo­bu­lin-Super­fa­mi­lie, kommt im Gehirn von Alz­hei­mer-Pati­en­ten in erhöh­ten Kon­zen­tra­tio­nen vor und spielt eine Rolle bei der Regu­la­tion des Trans­ports von Beta-Amy­loid über die Blut-Hirn-Schranke. Poly­phe­nole in Kräu­tern und Gewür­zen kön­nen spar­sam ein­ge­setzt die Ent­ste­hung von AGE beim Kochen ­redu­zie­ren. Ein ver­gleich­ba­rer Effekt konnte für saure Lösun­gen wie Essig und Zitro­nensaft gezeigt werden.



Vitamine

Vit­amine sind potente Anti­oxi­dan­tien. Die hoch­do­sierte Ein­nahme von B‑Vitaminen, vor allem Fol­säure Vit­amin B9, ist mit einem gerin­gen Risiko asso­zi­iert, an Alz­hei­mer zu erkran­ken. In Stu­dien konnte gezeigt wer­den, dass es bei Men­schen, die B‑Vitamine erhal­ten, zu einer lang­sa­me­ren Abnahme des epi­so­dischen und seman­ti­schen Gedächt­nis­ses kommt und sie im Mini Men­tal State Exami­na­tion (MMSE) bes­ser abschnei­den. Vor allem Men­schen mit einem erhöh­ten Homo­cystein­spie­gel schei­nen von B‑Vitaminen zu pro­fi­tie­ren. Vit­amin E und C konn­ten in Kom­bi­na­tion sup­ple­men­tiert über die Nah­rung sowohl die Prä­va­lenz als auch die Inzi­denz von Alz­hei­mer redu­zie­ren. In einer wei­te­ren Stu­die fand sich durch die Ein­nahme von Vit­amin E eine ver­lang­samte Pro­gres­sion bei Pati­en­ten mit mode­ra­ter Alz­hei­mer-Erkran­kung und somit ein redu­zier­tes Risiko für eine Insti­tu­tio­na­li­sie­rung. Als Risi­ko­fak­tor für Demenz wird schon seit Län­ge­rem ein ernied­rig­ter Vit­amin D-­Spie­gel dis­ku­tiert. In-vitro Unter­su­chun­gen zeig­ten einen Anti-Beta-Amy­loid-Oli­go­me­ri­sie­rungs­ef­fekt von Vit­amin A und Beta-Karo­tin bei Pati­en­ten mit Demenz vom Alz­hei­mer­typ. „Ins­ge­samt ist die Daten­lage jedoch nicht aus­rei­chend, sodass laut Leit­li­ni­nen­emp­feh­lung der WHO zur Reduk­tion von MCI und Demenz die Ein­nahme von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln nicht emp­foh­len wird“, fasst Mörkl zusammen.

Mehr­fach unge­sät­tigte Fettsäuren

Die Lang­zeit­ein­nahme von Omega-3-Sup­ple­men­ten konnte im Tier­mo­dell die Ome­ga­‑6/O­mega-3-Ratio sen­ken und dadurch den neu­ro­na­len Abbau ver­hin­dern und kogni­tive Funk­tio­nen ver­bes­sern. Ein­heit­lich posi­tive Stu­di­en­ergeb­nisse bei Men­schen sind bis­her aus­ge­blie­ben. Dafür gibt es ver­schie­dene Erklä­rungs­an­sätze wie etwa die kom­plexe Inter­ak­tion von ver­schie­de­nen Nähr­stof­fen vor allem mit Vit­ami­nen des B‑Komplexes. Wink­ler sieht einen posi­ti­ven Effekt einer Sup­ple­men­tie­rung mit Omega-3-Fett­säu­ren vor allem hin­sicht­lich der vasku­lä­ren Fak­to­ren, die häu­fig bei Demenz­pa­ti­en­ten mit vasku­lä­rer oder gemisch­ter Demenz eine Rolle spielen.

Polyphenole

Poly­phe­nole kom­men in Pflan­zen, Früch­ten und Gemüse vor. Vor allem Fla­vo­no­ide kön­nen neu­ro­nale Signal­kas­ka­den modu­lie­ren, Cho­li­nester­asen und freie Radi­kale inhi­bie­ren und somit Gedächt­nis und Lern­fä­hig­keit bei Men­schen und Tie­ren ver­bes­sern. Res­ver­a­t­rol, das im Wein und vie­len Bee­ren ent­hal­ten ist, scheint ebenso neu­ro­pro­tek­tiv zu sein wie das in der Kur­ku­ma­wur­zel ent­hal­tene Kur­ku­min. Kur­ku­min kann ver­mut­lich auf­grund sei­ner lipo­phi­len Struk­tur die Blut-Hirn-Schranke über­win­den und vor­han­dene senile Plaques redu­zie­ren sowie dosis­ab­hän­gig die Pro­li­fe­ra­tion von Neu­ro­glia­zel­len stoppen.

Gut-Brain-Axis und Alzheimer-Demenz

Im Alter ver­än­dert sich die Zusam­men­set­zung der mikro­biel­len Darm­flora. „Dies kann nicht nur zu gastro­in­tes­ti­na­len Beschwer­den, son­dern auch über das bidi­rek­tio­nale Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem der Darm-Hirn-Achse zu Erkran­kun­gen des Zen­tral­ner­ven­sys­tems wie bei­spiels­weise Alz­hei­mer-Demenz füh­ren“, weiß Mörkl. Sie ver­weist auf eine Reihe von expe­ri­men­tel­len und kli­ni­schen Stu­dien, in denen mitt­ler­weile weit­rei­chende Asso­zia­tio­nen zwi­schen der Darm­flora und kogni­ti­ven Leis­tun­gen auf­ge­zeigt wer­den konn­ten. Mörkl erklärt den Mecha­nis­mus der Neu­ro­de­ge­ne­ra­tion mit der Dys­biose: „Mit der Sekre­tion von Amy­loid durch vor allem gram-nega­tive Bak­te­rien und Lipo­po­lys­ac­cha­ride, die in der bak­te­ri­el­len Zell­wand vor­kom­men, wird die Durch­läs­sig­keit der Darm­bar­riere und auch der Blut-Hirn-Schranke erhöht.“ So gelan­gen Fremd­stoffe wie zum Bei­spiel bak­te­ri­elle Anti­gene in die Blut­bahn und das Immun­sys­tem wird akti­viert. „Es kommt zur Neu­ro­in­flamma­tion, neu­ro­na­len Schä­di­gun­gen und schluss­end­lich zum Zell­tod von Ner­ven­zel­len“, fasst Mörkl zusam­men. Bak­te­ri­el­les Amy­loid könne außer­dem durch mole­ku­la­res Mimi­kry eine Aggre­ga­tion und fal­sche Fal­tung von Beta-Amy­loid aus­lö­sen, das sich dann wie­derum im Gehirn ver­teilt und Mikro­glia akti­viert. Eine gesunde Darm­flora – sei es durch eine ent­spre­chende Ernäh­rung oder auch Pro­bio­tika – habe den Aus­sa­gen der Exper­tin zufolge posi­ti­ven Ein­fluss auf die kogni­tive Leis­tungs­fä­hig­keit und die Lebens­qua­li­tät im All­ge­mei­nen. Wink­ler sieht in der Beein­flus­sung des Mikro­bi­oms künf­tig weni­ger die Mög­lich­keit, Pati­en­ten mit fort­ge­schrit­te­ner Alz­hei­mer-Demenz zu the­ra­pie­ren, als eine Rolle in der Prävention.


© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 08 /​25.04.2022