Edi­to­rial: Dr. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Okto­ber 2021 | Poli­tik

Nun lie­gen die Zah­len auf dem Tisch: Eine vom Simu­la­ti­ons­for­scher Niki Pop­per erstellte Stu­die belegt das Aus­maß des künf­ti­gen Ärz­te­man­gels, vor dem die Ärz­te­kam­mer schon lange warnt. Die Simu­la­ti­ons­for­scher haben in Sze­na­ri­en­rech­nun­gen ermit­telt, wel­chen Ein­fluss bestimmte Maß­nah­men haben. Alle Details dazu gibt es in die­ser Aus­gabe der ÖÄZ auf Seite 8.

Die bis­he­rige Zusam­men­ar­beit im wis­sen­schaft­li­chen Bei­rat der ÖQMED habe immer gut funk­tio­niert. Auch seien die Arbei­ten zur neuen Qua­­li­­täts­­si­che­­rungs-Ver­­or­d­­nung auf einem guten Weg, erklärt der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende Artur Wech­sel­ber­ger im ÖÄZ-Inter­­view. Wieso es Bestre­bun­gen zur Neu-Orga­­ni­­sa­­tion der ÖQMED gibt und die Bun­des­län­der hier mehr Ein­fluss haben wol­len, ist für ihn unverständlich.

Mit der Aus­sa­ge­kraft von COVID-19-Anti­­kör­­per­­tests und auch mit der Sinn­haf­tig­keit die­ser Tests vor einer Imp­fung beschäf­tigt sich ein Bei­trag im Medi­­­zin-Teil. Bis­her konnte noch keine bestimmte Anti­kör­per­höhe defi­niert wer­den, die mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit den Schutz vor einer Infek­tion vor­her­sagt. Mehr dar­über gibt es ab Seite 30.

Herz­lichst,
Dr. med. Agnes M. Mühl­gas­s­ner, MBA

Chef­re­dak­teu­rin

© Öster­rei­chi­sche Ärz­te­zei­tung Nr. 19 /​10.10.2021